Helikopter im Einsatz

Stauweiher Moosburg: Hunderetter gerät selbst in Not

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    Armin Forster
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Moosburg - Als er seinen Hund aus dem Moosburger Stauweiher retten wollte, ist ein 66-Jähriger am Mittwoch selbst in Not geraten. 

Das betonierte Ufer des Moosburger Ausgleichsweihers nahe der ehemaligen B11 wurde am Mittwoch einem 66-jährigen Hundebesitzer zum Verhängnis. 

Wie die örtliche Polizei mitteilt, ging gegen 14.18 Uhr ein Notruf ein, dass ein Mann in den Stausee neben der Staatsstraße 2350 bei Moosburg gestürzt sei und selbstständig nicht mehr an Land komme. Sofort machten sich Kräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst auf den Weg zum Unglücksort. Auch ein Polizeihubschrauber wurde zur Unterstützung der Rettungsaktion angefordert.

Noch vor Eintreffen der Helfer konnte der Mann aus dem nördlichen Landkreis Freising jedoch mit Hilfe von Passanten an das rettende Ufer gelangen: "Ein Spaziergänger hatte ein Seil aus seinem Auto geholt und damit den Mann aus dem Wasser gezogen", berichtet Kommandant Christoph Rabauer von der Feuerwehr Volkmannsdorferau unserer Zeitung. Auch die Polizei schreibt: "Ohne fremde Hilfe hätte er aufgrund der an dieser Stelle über einen längeren Bereich betonierten Ufermauer nicht an Land kommen können." 

Mann wollte seinen Hund retten

Der 66-Jährige blieb unverletzt. Der Retter konnten vor Ort von der Polizei nicht mehr angetroffen werden. Der Mann war in die missliche Lage geraten, als er seinen ins Wasser gefallenen Hund retten wollte. Laut Aussage der Beamten überstand auch das Tier die Aktion unverletzt.

Rubriklistenbild: © dpa

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