Bekommen bald einen neuen Belag: die fünf asphaltierten Stockbahnen in Eching. Foto: Wilms

Stockbahnen des ESV werden saniert

Eching - Rund 40 Jahre haben sie auf dem Buckel, die Asphaltbahnen, auf denen der Eisstockschützenverein Eching seinen Sport ausübt. Zahlreiche Wellen und Risse sorgen allerdings mittlerweile dafür, dass das Können der Schützen oft von Pech oder Glück übertrumpft wird. Der ESV will die fünf Bahnen deshalb mit einem Pflasterbelag erneuern - und hat sich nun wegen eines Zuschusses an die Gemeinde gewandt.

Besonders sind die Besitzverhältnisse auf der Anlage: Laut dem 1985 geschlossenen Pachtvertrag gehören die Bahnen eins bis drei der Kommune, während Nummer vier und fünf dem ESV Eching zuzurechnen sind. Georg Bartl (CSU) äußerte deshalb den Wunsch, dass künftig alle Bahnen in den Besitz des Vereins übergehen - „das ist einfacher zu regeln“. Sylvia Jung (BfE) wollte dies allerdings „nicht einfach so über den Verein hinweg entscheiden“. Hans Grassl (FW) gab ihr Recht, verwies auf Haftungsprobleme für Nichtmitglieder, die die Bahn benutzen: „In Dietersheim muss jeder Stockschütze Mitglied sein.“ Da die bisherige Konstellation für den ESV aber nicht gerade unvorteilhaft sei, forderte SPD-Sprecherin Anette Martin, zumindest über eine Erhöhung des eher symbolischen Pachtzines von 50 Euro im Jahr nachzudenken.

Doch diese Themen wollte Rathauschef Sebastian Thaler erst mal nicht mit dem aktuellen Erneuerungsantrag für die Bahnen vermischen. Sein Beschlussvorschlag sah deshalb so aus: Die Gemeinde übernimmt die Kosten für die Sanierung der eigenen drei Stockbahnen in Höhe von maximal 28 000 Euro. Die Erneuerung der Bahnen vier und fünf wird derweil mit der üblichen 40-Prozent-Förderung unterstützt - so dass insgesamt nicht mehr als 34 100 Euro zu Buche schlagen. Der Gemeinderat stimmte zu.

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