Ende der Zeitumstellung: EU nennt Termin - Bald könnte es soweit sein

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Strom aus Freising für Freising

Freising - Erneuerbar und erfolgreich: Die Bürger-Energie-Genossenschaft Freisinger Land wird zum regionalen Stromversorger und bietet mit den Stadtwerken Freising ab 2014 „Bürger-Strom“ an.

Es geht Schlag auf Schlag: Das große Interesse an der neuen Bürger-Energie-Genossenschaft Freisinger Land, kurz BEG, zeigte sich schon bei der Gründungsversammlung im April. Mittlerweile kann Vorstandsmitglied Martin Hillebrand aber schon auf 293 Genossenschaftsmitglieder verweisen, außerdem wurden eigene Ortsgruppen in Neufahrn und Au/Hallertau gegründet. In Eching läuft die erste BEG-Photovoltaikanlage auf dem Dach der Grund- und Mittelschule und erzeugt 100 Kilowatt-Peak (KWp). Jetzt folgt das „jüngste Kind“, sagt Hillebrand: der „Bürger-Strom“ in Kooperation mit den Stadtwerken Freising.

Weil die BEG 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien bieten will, erfolge derzeit ein Zukauf von Bürger-Strom aus süddeutschen und österreichischen Wasserkraftwerken. „Im zweiten Schritt“, versichert Hillebrand, „baut die BEG Freising vor Ort weitere Energie-Erzeugungsanlagen und beteiligt sich an regionalen Anlagen. So wird immer mehr Ökostrom aus der Region geliefert.“

Auch auf die Frage „Was kostet der Bürger-Strom eigentlich?“ hatte Hillebrand eine Antwort bereit: „Wir bieten den Bürger-Strom zu fairen Preisen an.“ Günstiger als der Ökostrom des Monopolisten am Ort - genannt wird hier das Das Bayernwerk, ehemals Eon - soll der Preis sein, allerdings nicht der günstigste am Markt. „Dafür wird unser Naturstrom jedoch regional erzeugt“, betont das BEG-Vorstandsmitglied. Die aktuellen Preise für Privatkunden sollen in Kürze auf der Homepage unter www.beg-fs.de in der Rubrik „Bürger-Strom“ stehen - nach der Bekanntgabe der EEG-Umlage durch die Bundesnetzagentur.

„Erwirtschaftete Überschüsse investiert die BEG in die Energiewende im Landkreis“, erklärt Hillebrand und wendet sich an jeden Bürger: „Eurer Stromgeld hilft uns bei der Umsetzung!“ Kommunen, Gewerbe- und Industriebetriebe können ebenfalls den Bürger-Strom beziehen. Für sie wird ein individuelles Angebot erarbeitet. Auch Betreiber von Solarstromanlagenkönnen Bürger-Strom nutzen, „denn die EEG-Vergütung erhalten sie weiterhin von ihrem Netzbetreiber“.

Der erste Infoabend findet am Montag, 28. Oktober, um 19.30 Uhr beim Oberwirt in Kirchdorf statt.

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