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Die Umkleidekabinen entsprechen nicht mehr den Anforderungen des SV Kranzberg. Auch an einen Anbau denkt man derzeit. 

Begehung der Gemeinderäte 

SV Kranzberg: Frischzellenkur fürs Sportgelände benötigt

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Auf dem Sportgelände des SV Kranzberg besteht, auch wenn man nach Überzeugung der Vereins-Chefs den schönsten Rasen weit und breit habe, Investitionsbedarf. Die Kranzberger Gemeinderäte haben deshalb am Dienstag einen Rundgang über das 24 000 Quadratmeter große Areal unternommen, sich über Mängel und Wünsche informieren lassen.

Kranzberg – Ganz oben auf der Liste dessen, was der SV Kranzberg unbedingt benötigt, stehen die Wege: Die sind nämlich, so erläuterten die Fußballabteilungsleiter Martin „James“ Neumayr und Sepp Kleidorfer, nur gekiest, was zu „unglaublichem Schmutz“ führe und einen erheblichen Mehraufwand als gepflasterte Wegeverbindungen bedeute. „Das ist ein Dreck im Sportheim“, schilderte Kleidorfer die Zustände, denen man durch das Pflastern der Wege Abhilfe schaffen könne. Zudem brauche man unbedingt auf der Verbindung zur Tennisanlage eine Beleuchtung. Dieser Weg sei nämlich nach Sonnenuntergang „duster“, „dunkel“, „rabenschwarz“.

Die Kieswege müssten dringend gepflastert werden. Der Mehraufwand momentan ist gigantisch.

Und noch etwas liegt der Fußballabteilung besonders am Herzen: Die derzeit unbefriedigende und auf Dauer unhaltbare Situation mit den Umkleidekabinen und Toiletten. Um auch den Auflagen gerecht zu werden, die man für Damenmannschaften erfüllen muss, plant man zum einen einen Anbau an das Sportheim für weitere Toiletten und ein paar Meter weiter einen Neubau für Umkleiden und WC’s, der dann für die kickenden Damen gedacht wäre. Eine alte Holzbaracke müsse dafür weichen. Weitere Wünsche: Die Bäume zuschneiden und einen kleinen, gebrauchten Traktor, um Tore, Bänke oder auch Betoneimer nicht mehr per Hand bis zu 300 Meter weit tragen zu müssen. Die Tennisabteilung habe Probleme mit einer zu nahe an die Anlage gepflanzte Hainbuchenhecke und bräuchte dringend einen Anbau für ein Getränkelager und einen größeren Kühlschrank. „Davon träumen wir“, so Abteilungsleiter Christine Hierhager, die ansonsten die „schöne, kleine, gemütliche Tennisanlage“ mit fünf Plätzen für 240 Mitglieder und 13 Mannschaften lobte.

Bei der anschließenden Sitzung des Bauausschusses betonte Bürgermeister Hermann Hammerl, nun müsse man die baulichen Vorhaben und Maßnahmen mit dem Wasserwirtschaftsamt, der Unteren Naturschutzbehörde und dem Bauamt absprechen, schließlich befinde sich das Sportareal des SVK im Landschaftsschutz- und Überschwemmungsgebiet. Anton Hierhager (SPD) regte an, man solle die Überlegung nicht außer Acht lassen, ob man das alte Sportheim nicht völlig umbaue und saniere, eventuell sogar an einen Neubau denke, bevor man jetzt mit Einzelmaßnahmen starte. Doch SVK-Vorsitzender Martin Hohenester stellte klar: Trotz Zuschüssen der Gemeinde (normalerweise 25 Prozent) bleibe der Rest dieser Investitionen am Verein hängen. Der könne sich Verbesserungen leisten, einen Komplettumbau oder gar Neubau des Sportheims aber ganz sicher nicht.  zz

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