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Der Festgottesdienst mit Kaplan Michael Brüderl, der auch die sanierten Umkleidekabinen weihte, fand auf dem SVP-Sportgelände statt.

60 Jahre SV Pulling

Mächtig stolz auf das „Vorzeige-Sportheim“

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Beim SV Pulling waren sie am Wochenende alle „Sechzger“. Auch die „Roten“. Denn seit 60 Jahren ist der Sportverein ein ganz wichtiger Baustein des gesellschaftlichen Lebens in Pulling. Und außerdem konnte man neben dem runden Geburtstag des SVP endlich auch die Sanierung der Umkleidekabinen feiern.

Pulling – Zwei Tage dauerte das Fest, das wettertechnisch unter einem guten Stern stand. Und so konnte Vorsitzender Jury Marec am Sonntag schon erleichtert aufatmen, dass sich der Einsatz, die Arbeit und auch die Ausgaben gelohnt hätten.

Das Stockschützen- und das Fußball-Gauditurnier am Samstag waren ein großer Erfolg, der Ochs vom Grill wurde aufgegessen, Biergartenfeeling samt Hüpfburg für Kinder wurden am Samstag gut angenommen, und erst um 3.30 Uhr verließen die letzten feiernden Gäste das Festzelt, berichtete Marec.

Und nur wenige Stunden später waren sie alle schon wieder da, versammelten sich nach dem Gottesdienst und dem Festzug mit den Fahnenabordnungen der Vereine abermals im Festzelt auf dem Sportplatz.

Dort blickte Marec nach der Begrüßung ganz kurz auf die Historie des SV Pulling zurück: 1957 von 42 fußballbegeisterten Pullingern gegründet, folgte zwischen 1959 und 1961 der Sportplatzbau, zwischen 1970 und 1971 dann der Bau des Vereinsheims – alles in Eigenleistung, wie Marec betonte. In den drei Abteilungen Fußball, Gymnastik und Stockschützen gebe es derzeit 510 Mitglieder – darunter 150 Jugendliche.

Am 7. Juli 2007 habe der Verein sein 50-jähriges Bestehen gefeiert, erinnerte sich Marec. Schon da sei die Zukunft des alten Vereinsheims diskutiert worden. „Es hat gedauert“, fasste Marec die Debatten, das Hin und Her um das Projekt und die Finanzierung zusammen. 2015 sei dann mit der Sanierung begonnen worden, jetzt – 2017 – verfüge der SV Pulling über „ein wahres Schmuckstück, ein Vorzeigesportheim“.

Den großen Anteil, den die Pullinger Stadträtin und Vorgängerin von Marec als Vorsitzende des SV Pulling, Heidi Kammler, daran hatte, hob 3. Bürgermeister Hans Hölzl in dem Grußwort der Stadt hervor. Es sei eine lange Diskussion darüber gewesen, ob man sanieren oder gleich neu bauen solle. Die Entscheidung, die Sportanlage am bewährten und jetzigen Standort zu belassen und das Vereinsheim zu sanieren, sei die richtige gewesen, betonte Bürgermeister Hölzl.

Das Zwei-Tages-Fest klang mit Musik der Stadtkapelle Freising, bei Kaffee und Kuchen und mit einer Showeinlage der Jumping Girls, von Infinity und von den Powergirls aus.

Andreas Beschorner  

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