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Fast 500 Kilometer Glasfaserkabel verlegten die von der Telekom beauftragten Firmen.   fkn

Telekom-Projekt Glasfaser bald realisiert

Freising - Das Großprojekt Glasfaser steht kurz vor dem Abschluss. Über 20000 Haushalte können von dem schnellsten Übertragungsmedium der Welt profitieren.

Eine der ersten Glasfaser-Ausbaustädte der Telekom ist Freising. Das Ausbaugebiet umfasst weite Teile der Innenstadt bis nach Vötting sowie Lerchenfeld. Bis zu 21 500 Haushalte in etwa 5700 Gebäuden können von den Internet-Anschlüssen in Lichtgeschwindigkeit profitieren. „Der Ausbau in Freising nähert sich mit großen Schritten seiner Fertigstellung“, berichtete jetzt Martin Treffer, technischer Projektleiter der Telekom beim Glasfaser-Ausbau in Freising. „Mittlerweile haben wir schon fast 95 Prozent der Bauarbeiten erledigt. Von 70 Kilometern Tiefbau fehlen nur noch zwei Kilometer“.

Für die Verlegung des Glasfasernetzes in Freising sind aufwändige Arbeiten notwendig: Die Telekom verlegt rund 500 Kilometer Glasfaserleitungen und baut über 125 neue Netzverteiler auf. Wo möglich, werden die Glasfaserkabel durch Leerrohre und vorhandene Schächte geführt. Tiefbau und Montage der neuen Glasfaserleitungen bei den Kunden finden parallel statt. Drei Generalunternehmen haben bis zu 200 Arbeiter im Einsatz. Der Ausbau wird voraussichtlich Ende November abgeschlossen sein. Die Kosten für die Verlegung der Glasfaser liegen laut Telekom in „zweistelliger Millionenhöhe“. ft

Die Glasfaser . . .

. . . ist das schnellste Übertragungsmedium der Welt. Sie ist dünner als ein Haar und reiner als Fensterglas. Die Daten werden im Glasfaser-Netz auf Lichtwellen übertragen. Das Licht kann sich in der Glasfaser nahezu verlustfrei auch über längere Strecken ausbreiten. Vor allem, wenn die Glasfaserkabel bis ins Haus hinein verlegt werden. Das Verfahren wird als „Fibre to the Home“ (FTTH) bezeichnet -„Glasfaser bis nach Hause“. In Zukunft werden deshalb Übertragungsgeschwindigkeiten weit über den jetzt angebotenen 200 Mbit/s möglich sein.

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