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Ein starkes Team lenkt den Partnerschaftsverein: OB Tobias Eschenbacher (ganz hinten) gratulierte (v. l.) Sylvia Zapf, Birgit Mooser-Niefanger, Hubert Hierl, Alt-OB Dieter Thalhammer, Florian Notter, Monika Zauner, Walter Schwind, Erwin Jobst, Helmut Weinzierl und Renate Schebler.

Alt-OB hat noch nicht genug

Thalhammer bleibt an der Spitze des Freisinger Partnerschaftsvereins

Freising - Dieter Thalhammer macht weiter: Der Alt-OB wurde für weitere vier Jahre als Vorsitzender des Partnerschaftsvereins Freising gewählt. Mit ihm blieb auch fast der komplette Vorstand an Bord. OB Tobias Eschenbacher dankte dem Verein dafür, dass er die Städtepartner- und -freundschaften „mit Leben erfüllt“.

Der OB dankte Dieter Thalhammer besonders dafür, dass dieser in den Partnergemeinden auch repräsentative Aufgaben für die Stadt übernimmt, wenn Not am Mann ist. Der Bericht des Vorsitzenden für die zurückliegende Wahlperiode (2012 bis 2015) gereichte quasi zu einem Blick ins Fotoalbum des Partnerschaftsvereins.

So präsentierte Thalhammer das neue Vereinslogo – den gekrönten Mohren – umgeben von den sechs, stilisierten Partnergemeinden Arpajon, Innichen, Obervellach, Maria Wörth, Waidhofen/Ybbs und Skofja Loka. Außerdem hat der Verein seit neuestem auch einen gläsernen Mohren, natürlich mit Krone, der als Gastgeschenk Verwendung findet. Im Vorstand erwägt man zudem, den Bericht über die vergangenen vier Jahre in gedruckter Form den 142 Mitgliedern und anderen Interessenten zukommen zu lassen. Thalhammer nannte hier eine Summe von rund 2000 Euro, die für 150 bis 200 Exemplare zu Buche schlagen würden.

Im weiteren Verlauf der Powerpoint-Präsentation berichtete Thalhammer von den Reisen in die einzelnen Partnergemeinden und den Aktivitäten. Hier zeigte sich – sehr ansehnlich in den Bildern von den jeweiligen Treffen – dass die Freisinger bei den Partnern und diese beim Gegenbesuch immer etwas zu feiern haben.

Wenn die Freisinger unterwegs sind und die Musiker der Stadtkapelle als Begleiter dabei haben, „können wir jedes Mal punkten“ zeigte sich der Vorsitzende stolz. Eine Stütze sei auch der Freisinger Weihbischof Bernhard Haßlberger, der selber über gute Kontakte zu den Partnern verfüge und „unsere Aktionen immer unterstützt“.

Wie die gelebte Partnerschaft aussieht, mag ein Beispiel verdeutlichen. Seit vielen Jahren ist die KAB Lerchenfeld auf dem Marktlfest in Innichen mit einem Freisinger Stand vertreten. Die Helfer transportieren während des Festes jeden Tag frische Waren nach Osttirol. Und das waren im Jahr 2013 sage und schreibe tausend Weißwürste, 30 Kilo Leberkäs, 200 Steckerlfische, 325 Semmeln, 650 Brezen, zehn Kilo Freisinger Landbrot, 120 Portionen Weihenstephaner Obatzda und vier Hektoliter Weihenstephaner Weißbier. Thalhammer merkte dazu an, dass ein Teil des Erlöses immer auch wieder in Innichen gespendet würde.

Im Gegenzug sind die Partnergemeinden mit ihren Delegationen in Freising beim Volksfest, zu Standkonzerten, Partnerschaftsfeiern oder auch zum Korbiniansfest auf dem Domberg vertreten. Neben den Partnergemeinden unterhält der Freisinger Verein aber auch noch sogenannte Städtefreundschaften zur Südtiroler Stadt Kuens und den österreichischen Kommunen Oberwölz und Neuhofen an der Ybbs. Jüngstes Kind in dieser Reihe ist Breitenbach in Tirol, berichtete Dieter Thalhammer.

Die Kasse stimmt beim Partnerschaftsverein, wie Kassenprüfer Ulrich Kachel dem Schatzmeister Wolfgang Wengert bestätigte. Zwar „gehen wir auch in die Kirche, wenn wir irgendwo hinfahren“, sagte Dieter Thalhammer. Aber der Verein ist sogar im Besitz eines aufklappbaren Reisealtars, gestaltet von Christiane Sänger.

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