Koch-Einlage: Dabei wurde auf das Jahresprogramm hingewiesen, das vom Spaghetti-Essen mit Martin Sachsenhauser (l.) bis zur Organisation des Seniorennachmittags reicht.

Tierische Gäste beim Kolpingball

Au/Hallertau - Tierische Gäste kamen am Samstag zum Ball des Kolpingvereins, der heuer sein 100-jähriges Jubiläum feiert. Mit Spannung wurde erwartet, wer der Sieger der Maskenprämierung ist.

Eisbären, Zebras, Paradiesvögel und ein Schwarm Fische tummelten sich in der Mehrzweckhalle und mitten drin mit Bürgermeister Karl Ecker auch ein hohes Tier der Politik.

Doch das Gemeindeoberhaupt kam unverkleidet, was ihm von Kolping-Chef Alfred Baur bei der Maskenprämierung zumindest einen Trostpreis einbrachte: eine Tüte Gummibärchen. Andere hatten sich dafür mehr in Schale geschmissen. Schließlich ist der Kolpingball alljährlich für seine Prämierung ausgefallener Kostüme bekannt. Die Bestplatzierten erhalten Torten.

Der Jury gehörten neben Pressevertretern auch das Prinzenpaar Jenny und Michael an. Das Regentenpaar sowie die Gardemädels hatten bereits zu Beginn ihre Sache hervorragend gemacht und ihr facettenreiches Programm gezeigt.

Kurz nach 23 Uhr stand die Siegerehrung an. Nachdem sich alle Maschkeras in einer Polonaise durch den Ballsaal geschlängelt hatten und von der Band Starlight mit verschiedenen Aufgaben malträtiert wurden, erfolgte die Kür der Sieger. Platz eins ging an die Gruppe „Konferenz der Tiere“, zu der Huftiere, Pinguine und Eisbären zählten. Ebenso durfte sich ein Schwarm Fische mit Schuppentier-Hüten und Netzkleid über süße Torten freuen. Je einen Kuchen erhielten auch die Drittplatzierten, zu denen eine Gruppe „Rastalocken“ um Michael Schweiger gehörte, ferner die Feuersteins um Corinne „Wilma“ Freiberger sowie Peter und Silvia Sachsenhauser als Paradiesvogel-Paar. Ebenfalls Rang drei erreichten die Badewannenfreunde aus Haslach um Ariane Eichenlaub und Maria Köchel mit Bademantel, Schwimmentchen und voller Wanne im Gepäck.

Neben der Maskenprämierung gab es auch noch eine Einlage der Kolpingvorstandschaft. Die Eckpfeiler im Jahresprogramm gab es humorvoll zu bestaunen: Vorsitzender Alfred Baur spielte in Zeitungen gehüllt auf die Altpapiersammlung an, Florian Neumaier mit Rauschebart, Mitra und rotem Umhang auf den Nikolausdienst sowie sechs jüngere Mitglieder mit grau gefärbtem Haar und Gehstock auf den Seniorennachmittag. Im Altkleidersack fand Alfred Baur dann zufällig „ein rot-seidenes Höserl“, genau das Kleidungsstück, das auch Titel eines früheren Kolping-Theaterstücks war. (hel)

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