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So funktioniert das: Konrad Weinstock zeigt FT-Mitarbeiterin Lena Stumpe, was die App alles kann.

Touristen-App Sqribe 

Tourismus-App für Freising: Sqribe zeigt Sehenswürdigkeiten der Domstadt

Es gibt sie für Paris, München, Barcelona – und jetzt auch für Freising: eine Touristenapp für das Smartphone. Mit „sQRibe“ lassen sich kinderleicht Sehenswürdigkeiten aufrufen, über die man mehr erfahren möchte – und das alles auf lokaler Ebene.

Landkreis - Die Zukunft der Stadtführung – vielleicht bereits auf unserem Smartphone verfügbar. Denn „sQRibe“ macht es möglich – auf einen Blick sieht man alles, was man über die Stadt und deren kulturelle Höhepunkte wissen muss. Das Besondere: Der Fokus liegt nicht auf großen Städten – sondern auf die kleineren, zu denen man sonst nur schwer detaillierte Informationen erhält.

So geht Konrad Weinstock aus Pliening, der die App ins Leben gerufen hat, beispielsweise genau auf das Alte Gefängnis in Freising ein. Er lockt seine App-Nutzer: „Das Alte Gefängnis – wo man einst Kinder hingerichtet hat“ – und der wissbegierige Leser wird nicht enttäuscht. Es gibt zu jedem Eintrag einen ausführlichen Text über die Hintergrundgeschichte, teilweise ergänzt durch Originalfotos aus den jeweiligen Stadtarchiven und kurzen, selbst produzierten Trailern. Zusätzlich dazu lässt sich noch auf einer, ebenfalls in der App enthaltenen, Karte der aktuelle Standort sowie der genaue Ort der Sehenswürdigkeiten einsehen. Das funktioniert natürlich nur, wenn man mit dem Handy Internetzugang hat.

Einer der anderen, insgesamt 20 Artikel über Freising dreht sich zum Beispiel um Otto, den Ersten, der eine der wichtigsten Persönlichkeiten in der Stadtgeschichte war. Denn auch darauf wird Wert gelegt: Nicht nur Bauten, sondern ebenso Personen oder Ereignisse, die die Geschichte des Orts auf bestimmte Weise geformt haben, in den Mittelpunkt zu rücken.

Bis jetzt sind beinahe 500 Einträge in Sqribe erfasst, verteilt auf zehn verschiedene Städte der Münchner Region. Doch das ist erst der Anfang. Weinstock erzählt: „Geplant ist eine Ausweitung des Angebots an Sehenswürdigkeiten und Orten, im Fokus liegen wie bisher die mittelgroßen Städte.“ Zu diesem Zweck zählt er auf die Mithilfe von Heimatkundlern und Historikern, die die dargebotenen Informationen ergänzen und neue Einträge hinzufügen können. Wer da Interesse hat, kann über die Website „sqribe-guide.de“ Kontakt zu dem App-Entwickler aufnehmen.

Übrigens: Finanzieren will sich Weinstock über neue Einträge. Geld kostet die App im Appstore nämlich nicht, für den Endnutzer ist sie kostenlos – nicht einmal Werbung wird in der Anwendung eingeblendet. Wer einen neuen Eintrag fordert, muss allerdings im Gegenzug zahlen. So richtet sich das Angebot beispielsweise an Gemeinden und Kommunen, die mit Sqribe zusammenarbeiten möchten und in der Touristenführer-App vertreten sein wollen.

„Die Vision ist eine Mitmachplattform, zu der jeder seinen Beitrag leisten kann.“ Jedoch werd es nicht möglich sein, ein Wikipedia-ähnliches Prinzip anzubieten, durch das jeder selbstständig Ergänzungen vornehmen kann. „Schließlich finanziert sich die App ja durch diese Form der Zusammenarbeit“, erklärt der Gründer.

Gut zu wissen

Die App „sQRibe“ steht in den Appstores von Apple und Android zum kostenlosen Download zur Verfügung.

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