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Stolz auf das grüne Gold: Ludwig Hörmannsperger (Hopfenring), Josef Finkenzeller (stellv. Landrat Pfaffenhofen), Josef Kallmünzer (Sortensieger), Karl Pichlmeier (2. Vorsitzender Pflanzerverband), Johannes Mayr (Neffe) in Vertretung für Anton Wittmann (Sortensieger), Helmut Deinhofer (Sortensieger), Rita Wittmann-Mair (Schwester) in Vertretung für Anton Wittmann (Sortensieger), Bierkönigin Rita Ertlmaier, Christoph Kellerer (Sortensieger), Hopfenkönigin Theresa Zieglmeier, Anton Lutz (Festredner), Johann Portner (Landwirtschaftsdirektor), Georg Schweiger (Gerstenbauverband).

Ergebnisse der Bonitierung 

Trotz Einbußen: „Haben schönen Hopfen“

Die Hopfenbauern sind mit einem blauen Auge davon gekommen. Frost und die Feuchte haben zu 20 Prozent Einbußen geführt. Und: Bei der Gerste war die Qualität etwas schlechter als im Vorjahr. Am Ende zeigte man sich aber bei der Hopfen- und Gerstenschau 2017 zufrieden.

Moosburg – Die Hopfen- und Gerstenschau in der Dreirosenstadt gilt als Gradmesser in Sachen Ernteerfolg. Wegen der frühen Bonitierung und Prämierung lassen sich Aussagen zum Trend, wo die Reise für Landwirte und Brauer hingeht, treffen.

„Wir haben heuer einen schönen Hopfen“, stellte Landwirtschaftsdirektor Johann Portner in seiner Fachkritik fest. Sein Kollege von der Braugerste, Markus Herz, war ebenfalls guter Dinge. Die Ernte ist demzufolge besser ausgefallen als erwartet.

Gut 100 Leute, überwiegend Experten, Fachpersonal und Landwirte waren in die Ausstellungshalle an der Stadtwaldstraße gekommen, um die Ergebnisse der Bonitierungen und etwas über die allgemeine Lage auf dem Hopfen- und Gerstensektor im 130. Jahr der Hopfenschau und im 114. Jahr des Gerstenbauverbandes zu erfahren. Festredner Anton Lutz vom Bayerischen Landesamt für Landwirtschaft sprach den Klimawandel an, der für immer mehr Sorgefalten bei den Landwirten sorgt. Auch „die enorme Vielfalt“, die derzeit bei den Bieren zu verzeichnen ist, ließ Lutz nicht unkommentiert. Demzufolge ist immer mehr Bitteranteil gefragt von Brauereien, die sich auf sogenannte „Craft-Biere“ spezialisierten. Bei entsprechenden Sorten mache der Anteil dafür schon ein Viertel aus. Er führte das auf Amerika zurück. Dort sei man von leichten Lagerbieren eben auf „Craft-Biere“ umgestiegen. Das werde auch so weitergehen, prophezeite Lutz.

Am Ende richtete der Vorsitzende des Gerstenbauverbandes, Georg Schweiger, noch einen Appell an die Jugend. Demnach suche man dringend nach Mitgliedern, die sich für die gemeinsame Sache engagieren wollen.

Alexander Fischer

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