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Linientreu war „On-Rob“: Die Joho-Schüler Simon Haller (l.) und Paul Zimmermann landeten mit ihrem LEGO-Roboter unter den Sieger-Teams. 

Robotik-Wettbewerb

Die Tüftler von morgen

Ein Kran, der etwas hochziehen kann, ein Lego-Pilz der Farben erkennt oder ein sensorgesteuerter Roboter, der eine vorgezeichnete Linie entlang fahren kann: All das war bei den „OMG Robot-Open 2017“ am OMG am Start.

Neufahrn An dem Robotik-Wettbewerb nahmen am vergangenen Samstag Schülerteams aus dem ganzen Landkreis teil. Sie bauten Teile und Module zusammen, schrieben Programme am PC und ließen ihre Roboter komplexe Aufgaben lösen. Am Ende hatten zwei Teams des Josef-Hofmiller-Gymnasiums Freising die Nase vorn. Als Sieger stachen neben dem Team „Tryhard“ auch „OnRob“. und das „AFG-Team 1“ des Anne-Frank-Gymnasiums in Erding heraus.

Veranstalter war das P-Seminar der Q12 am OMG unter der Leitung von Informatik-Lehrer Sven Baumer. Der zeigte sich mit den erbrachten Leistungen hoch zufrieden. „Die Schüler haben sehr viel allein geschafft – und sie haben es sehr gut gemacht“, sagte Baumer über die Kreativität und die technischen Fähigkeiten der Teilnehmer. Armin Stanitzok, P-Seminar-Teilnehmer und „Leiter des Robot Open 2017“, stellte fest, dass sich die fünf Teams in Teilwettbewerben mit ihren Robotern regelrecht „duelliert“ hätten. Zur Aufgabe der Teams zählte es laut Stanitzok etwa, ihren Lego-Mindstormroboter so zu programmieren, dass er einen Parcours bewältigen und auf Signale reagieren konnte.

Genau daran tüftelten Simon Haller und Paul Zimmermann eine ganze Weile. Die beiden Joho-Schüler hatten aus Lego-Bauteilen einen fahrbaren Roboter gebaut, der mittels eines PC-Programms eine Schlangenlinie entlang fuhr. Ihr Lego-EV3-Roboter verfügte am Ende über vier Motor- und vier Sensor-Anschlüsse, mittels derer er haargenau auf eine vorgezeigten Schlangenlinie entlang fahren konnte. Wohlgemerkt nach einigem Nachjustieren und Umprogrammieren. Es galt, Zeiten und Kurvenverläufe richtig einzuschätzen. Ansonsten war das Gefährt neben der Spur – nicht im Sinne des Erfinders.

Nach dem Wettbewerb waren nicht nur die Sieger, sondern auch das 16 Mitglieder zählende Orga-Team zufrieden. Dass das OMG-eigene „B-Team“ nicht auf den vorderen Plätzen landete, war laut Baumer bei der Leistungsdichte gut zu verkraften.

Alexander Fischer

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