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Tüchtig Geld gesammelt: Die Klöpfelkinder haben heuer in Mintraching 1250 Euro zusammenbekommen. 

Spenden für den guten Zweck 

Über 1000 Euro gesammelt: Viel Lob für die Klöpfelkinder

Das Klöpfeln im Advent hat eine jahrzehntelange Tradition in Mintraching. Heuer waren die Kinder wieder unterwegs - wenn auch weniger als noch anno dazumal.

Mintraching– Bis vor Jahren noch zogen ganze Gruppen durch die Dörfer, um Geld für eine dereinst von Ordensschwester Sigmunda ins Leben gerufenen Kinderhilfsorganisation in Ecuador zu sammeln. Später kamen dann noch Spenden für das Projekt „Omnibus“ in München dazu, das es Eltern schwerkranker Kinder ermöglicht, in unmittelbarer Nähe der Klinik zu übernachten.

Ganz so viele Kinder sind heutzutage nicht mehr, die im Advent für den guten Zweck um die Häuser ziehen. Betreuerin Brigitte Brandmeier sprach bei der Spendenübergabe im Alten Schulhaus von einem knappen Dutzend Klöpfelkindern. Nicht alle waren da, um sich das Lob der Offiziellen für die stolze ersungene Summe in Höhe von 1250 Euro abzuholen – nebst einer ganzen Batterie von Faschingskrapfen, die Bürgermeister Franz Heilmeier, respektive die Gemeinde gestiftet hatte.

Das Lob für den Einsatz beim Klöpfeln kam vor allem von Pfarrer Otto Steinberger (Kinderhilfe in Quito, Ecuador) und Bruder Bernd (Omnibus, München). Beide stellten ihre Hilfsorganisationen und deren Bandbreite vor, beide bedankten sich recht herzlich und im Namen der Hilfsbedürftigen für das Engagement. Auch Heilmeier lobte das Werk. Er sagte zu den Klöpfelkindern: „Was für eine wunderbare Sache für einen guten Zweck zu sammeln.“ 

Alexander Fischer

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