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Früh übt sich: Der fesche Kinderchor begeisterte beim 9. Wirtshaussingen in Großeisenbach das Publikum. Mit einem Mäuse-Einmaleins und dem Lied „Da Postfrosch“.

Wirtshaussingen in Großeisenbach

Und alle stimmten mit ein

„Singa – essen – tringa“ – das ließen sich die Besucher im voll besetzten Saal beim „Fischer“ in Großeisenbach nicht zweimal sagen. Das Motto stellte sich bei der 9. Auflage des beliebten Wirtshaussingens als Erfolgsmodell heraus.

Großeisenbach – Singen macht glücklich, mitsingen auch. Beim Wirtshaussingen, organisiert von Kirchenmusikerin und Kirchenchorleiterin Renate Selmeier aus Weng, machte das Publikum frank und frei mit. Für alle, die ihre Stimme erheben wollten, lag eigens eine Textvorlage auf dem Tisch. Mit Refrains zu ausgesuchten Liedern. Ein Angebot, das die 160 Besucher gerne und lauthals annahmen.

Es konnte einem schon das Herz aufgehen, wenn der ganze Saal mitsang bei Klassikern wie „Lebt denn der alte Holzmichl noch“ oder beim „Güllefassl“, wenn es im ganzen Saal wiederhallte: „Ja, i fahr mit mei’m Güllefassl über jedes Bundesstrass’l“.

Acht Chöre, Musikgruppen und Solisten traten diesmal an. Darunter auch die Blaskapelle „Rehragout“, die Fahrenzhauser Saitenmusik“ und ein junger Musikant und Schuhplattler namens Leonhard Barz. Der Elfjährige spielte nicht nur mit der „Steirischen“ einen auf, sondern gab auch den Ton bei den Schuhplattlern des Trachtenvereins „Almrausch Edelweiß“ an. Bei weitem nicht der einzige Höhepunkt, dieses Wirtshaussingens.

Tosenden Applaus gab es auch für den Kinderchor, der unter der Leitung von Selmeier vom „Postfrosch“, vom „Postfrosch-Räuba“ und von „Postfrosch-Räuba-Polizist“ sang. Und natürlich stimmten alle bei der Wiederholung mit ein, bei so einem, feschen, in Tracht gekleideten Nachwuchschor. Die Augen der Kinder leuchteten, die der Eltern und Großeltern nicht minder.

Für Kurzweil und herzhaftes Gelächter sorgten zudem die charmanten Ansagen und Witzeinlagen von Moderatorin Astrid Wildgruber, die souverän durch das dicht gedrängte Programm führte. Lider wie „Die Getränke sind frei“, dargeboten vom Kirchenchor und das eine oder andere „Prosit der Gemütlichkeit“ taten ein Übriges. Man amüsierte sich köstlich beim Wirtshaussingen und am Ende diente alles auch noch einem guten Zweck. Der Renovierung der „Georgskirche“ in Weng nämlich, für die man gegen Ende ein „Körberl“ herumgehen ließ. Sehr zur Freude der Organisatoren des Kirchenchores waren gut 500 Euro darin. 

Alexander Fischer

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