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Atmosphärisch ging es bei Utopia Island zu: Die stimmungsvollen Lichtinstallationen und aufwändigen Dekorationen waren auch vor der Hauptbühne zu bestaunen. Den 10.000 Besuchern boten sich am Moosburger Aquapark drei tolle Festival-Tage.

Drei Tage Festival in Moosburg

So war's auf Utopia Island

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Moosburg - Drei Nächte Party, drei Tage Strand – was eher nach Kazantip oder Mallorca klingt, fand bei Moosburg statt: das Utopia Island Festival. Und schon nach den ersten Schritten auf dem Gelände war klar: Das werden Tage und Nächte, die niemand vergessen wird.

„Zuerst war da ein Beat“ – die Band OK Kid trat am Samstag auf und wusste, wovon sie sprach.

Schon am Donnerstag war da ein Beat – und zwar am Campingplatz. Dort wurden die Pforten bereits mittags geöffnet. Im Nu waren unzählige Zelte aufgebaut. Und was durfte nicht fehlen? Dicker Sound. Boxen an jedem Pavillon, Handys angesteckt, kleine Mischpulte aufgebaut – eines war klar: Viel Schlaf würden die Festivalbesucher über die kommenden Tage nicht bekommen. Die Vor-Party am Donnerstag war allerdings nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was da noch kommen sollte.

Denn sobald sich am Freitag die ersten Besucher aus ihren Zelten geschält hatten, ging es schon wieder weiter. Mittags gaben die Organisatoren den Startschuss für die beiden Haupttage. Und bei über 30 Grad stand das Ziel der Inselbewohner schon vorher fest: der See des Aquaparks. Plantschen, Schwimmen, Feiern, Abduschen, Bierchen trinken, Sonnenschirme – der Hitze trotzten alle auf ihre Weise. Einen großen Coup landeten die Veranstalter mit der neu gestalteten „Seaside-Stage“. Mit Wasserfall und ohne Zelt, also komplett Open-Air – ein Risiko bei den Wettervorhersagen. Aber: Egal, ob es mal kurz duschte wie am Samstag oder 35 Grad hatte: Die Tanzfläche am Ufer war immer voll. Es bot sich einfach eine besondere Atmosphäre, so nah am und teilweise auch im See zu tanzen.

Utopia Festival 2015: Die Bilder

Utopia Festival 2015: Die Bilder

Für Freitagabend waren schwere Gewitter angesagt. Aufmerksame Beobachter des Regenradars blieben aber gelassen: Moosburg befand sich genau in einer trockenen Schneise. Ein paar Tropfen, ein bisschen bedrohlicher Donner und Wind – und das war’s dann auch. Petrus schien an diesem Wochenende ebenfalls ein Inselbewohner zu sein. Am Samstag ließ aber auch er den Himmel zum Abschied von Utopia weinen – OK Kid waren gerade auf die Bühne gekommen, als sich oben die Schleusen öffneten. Kaum hatte die Band angekündigt, endlich mal ohne Regen in Moosburg zu spielen, fing es schon an zu tröpfeln. Allerdings: Kein Problem für die Festivalbesucher. Schnell das Regencape übergeworfen oder – die ganz Harten – noch mehr ausgezogen und ab vor die Bühne: Es wurde gefeiert, als ob es kein Morgen mehr geben würde.

Vielen wurde es aber dann doch einen Tick zu nass – sie flüchteten in die Konzertzelte, wo die Utopianer harte, elektronische Musik erwartete. Die Lichtshows waren beeindruckend – man konnte nicht umhin, auch mal nur dazustehen, und das Treiben zu beobachten. Als dann gegen Mitternacht die österreichischen Senkrechtstarter von Bilderbuch die Hauptbühne betraten und vor dem textsicheren Publikum ihren elektronisch angehauchten Punk-Rock zum Besten gaben, da schien es niemanden zu interessieren, dass sich der Regen wieder verzogen hatte – es wurde sowieso ausgelassen getanzt und gesungen.

Kulinarisch war alles geboten, was der Festivalbesucher braucht: Pizza, Burger, Curry, Vegetarisch, Slush-Eis und vieles mehr – hungrig oder durstig musste niemand bleiben. Auch am Campingplatz konnten sich die Gäste bestens verköstigen: Schon am frühen Morgen gab es Frühstück und Kaffee, Getränke gab es sowieso zu jeder Tages- und Nachtzeit zu kaufen.

Unter dem Strich steht ein Festival, das reines Urlaubsfeeling vermittelte. Ein Event, bei dem man sich gut aufgehoben fühlte. Die Veranstalter hatten sich sichtlich Mühe gegeben: ein Riesenrad, Helikopterrundflüge über das Gelände, neue, noch aufwändigere Deko – das Konzept Utopia Island schien noch einmal wesentlich runder als schon in den vergangenen Jahren. Man darf gespannt sein, wie es 2016 wird, wenn Utopia Island von 18. bis 20. August wieder erwacht.

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