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Hallbergmoos beim 1:4 gegen Kirchanschöring chancenlos - Rückstand schon nach fünf Minuten

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Von: Nico Bauer

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Premiere im VfB-Dress: Stürmer Marcel Sieghart (l.) hatte – wie alle Offensivleute – einen schweren Stand.
Premiere im VfB-Dress: Stürmer Marcel Sieghart (l.) hatte – wie alle Offensivleute – einen schweren Stand. Foto: (Riedel) © (Riedel)

Der VfB Hallbergmoos kommt nicht in die Saison. Gegen die Spitzenmannschaft lag der Relegations-Gewinner schon früh in Rückstand und verlor das Spiel deutlich.

Hallbergmoos – In der vergangenen Saison rettete sich der VfB Hallbergmoos in der Bayernliga mit einer starken Aufholjagd. Es deutet sich immer mehr an, dass es wieder ähnliche Heldentaten braucht. Gestern Abend waren die Hallbergmooser zu Hause gegen die Spitzenmannschaft des SV Kirchanschöring beim 1:4 (0:2) nahezu chancenlos.

Die Kicker aus Ostbayern spielten in der vergangenen Saison bis kurz vor Schluss um den Aufstiegsrelegationsplatz mit und sind heuer wieder ein hoch einzuschätzender Kandidat für einen Spitzenplatz. Die defensiv extrem stabil agierenden Kirchanschöringer sollte man nicht in Führung gehen lassen, aber das hatte sich in Hallbergmoos nach fünf Minuten erledigt. Nach einem Einwurf lief Thorsten Nicklas nicht allzu stark bedrängt ein paar Schritte in den Strafraum und schlenzte den Ball oben ins lange Eck. Das Tor war klasse, aber diesen Freiraum darf man einer Spitzenmannschaft nicht lassen.

In der ersten Halbzeit verzeichnete der VfB genau einen Torschuss. Simon Werner scheiterte aus ziemlich spitzem Winkel am Torwart (13.). Ansonsten spielte nur der Gast, der auch schon vor der Pause mehr als zwei Tore hätte machen können. Das 0:2 war ein Kopfball nach einer Freistoßflanke – und wieder stimmte im VfB-Verbund die Zuordnung nicht. Zusammen mit dem 0:3 nach Wiederanpfiff im Anschluss an eine Ecke entschied der Gast die Partie durch drei Standards. Es ist besorgniserregend, wie anfällig der VfB heuer nach ruhenden Bällen ist. Auch der Kopfballtreffer am kurzen Pfosten zum 0:3 kam recht billig zustande. Damit war die Sache erledigt, zumal Kirchanschöring sowieso selten mehr als ein Tor zulässt. Diesen Ehrentreffer erarbeitete sich Simon Werner mit einer beherzten Einzelaktion (68.). Aber noch vor dem Ende der Durchsage des Stadionsprechers schlug es auf der anderen Seite ein. Bernhard Mühlbacher zimmerte den Ball aus 20 Metern humorlos unter die Latte, als gäbe es noch eine offene Frage zu beantworten.  (nb)

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