Zünftige Bierprobe: Die Wirtsleute Gerhard und Irene Widmann, Bürgermeister Franz Heilmeier, Ulrike Gietl, Thomas Seidenberger, Hans Mayer, Hauke Winterer und Stefan Lobmeier (beide Hofbrauhaus) stießen auf ein gelungenes Volksfest an (v. l.). Fotos: Fischer

Volksfest-Start mit rollendem Ball

Neufahrn - Frischer Wind für das Neufahrner Volksfest: Das neue Konzept, bei dem das Wetter, aber auch spontane Einfälle eine Rolle spielen, kommt an.

Die Idee, das Volksfest um einen Tag zu verkürzen und von Mitte Juli in den April zu verlegen, stammt von Festwirt Gerhard Widmann. Der war vor nicht allzu langer Zeit in die Kritik geraten - wegen schwindender Besucherzahlen und mangelnder Flexibilität. Davon war am Mittwoch bei der Bierprobe im Hotel Maisberger keine Rede mehr.

Ganz im Gegenteil, Bürgermeister Franz Heilmeier brachte seine Hoffnung auf „richtig schöne Tage“ auf dem Volksfest zum Ausdruck. Die Wettervorhersage sehe gar nicht so schlecht aus, erklärte er. Auch Widmann ist guter Dinge. Selbst das anstehende Champions-League-Spiel des FC Bayern bringt den Festwirt nicht aus dem Konzept - im Gegenteil: Es wird am Eröffnungstag, dem Mittwoch, 13. April, live im Festzelt übertragen. Eine spontane Programmänderung quasi. Widmann erklärte, er habe eigens auf die Pergola im Festzelt verzichtet, damit der Blick auf die Leinwand frei bleibe. „Ich hoffe nicht, dass alle davonlaufen“, scherzte der Festwirt, bevor er bei der Bierprobe sein Glas erhob, um mit Rathauschef und Co. anzustoßen.

Die Stimmung war gut. Gerade hatte Bürgermeister Franz Heilmeier ein Fass Festbier des Hofbrauhauses angezapft. Wohlgemerkt mit zwei, drei trockenen Schlägen. Mehr als ein paar Tropfen des edlen Gerstensaftes gingen dabei nicht verloren. Das Bier, das über einen Alkoholgehalt von 6,1 Prozent und über eine Stammwürze von 13,5 Prozent verfügt, fand großen Anklang. „Warum sollen wir was Gutes ändern?“, fragte Hofbrauhaus-Verkaufsleiter Hauke Winterer rhetorisch in die Runde.

Gerhard Widmann kündigte indes an, dass auf dem Neufahrner Volksfest wieder für alle Generationen etwas geboten sei. So spielen am Freitag, 15. April, neben der Blaskapelle Eching beim Tag der Betriebe beispielsweise auch die „Cagey-Strings“, deren Programm auch auf jüngere Semester ausgerichtet ist.

Ganz zu schweigen von Dolce Vita, der Freisinger Kultband, die als Dauerbrenner gilt und am Donnerstagabend auch und gerade die Jugendlichen unter den Volksfestbesuchern begeistern soll. Die noch etwas jüngeren Besucher sind an diesem Tag bereits ab 14 Uhr beim Kindernachmittag (ermäßigte Fahrpreise) richtig.

Zu den Attraktion des Neufahrner Volksfestes, das bis einschließlich Sonntag, 17. April, dauert, zählt auch das vom Freisinger Tagblatt unterstützte Schafkopfturnier am Samstag, 16. April. Das Rennen um den mit 500 Euro dotierten ersten Preis beginnt um 13.30 Uhr. „Nachtstark“ sorgen am Abend für Party pur. Die Holledauer Hopareisser lassen die Wiesn am Sonntag dann mit der passenden Musik ausklingen. Finaler Höhepunkt: das große Feuerwerk um 22 Uhr.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Ein Weg, Freisinger Geschichte lebendig zu machen
Unten lagen die Sonnenanbeter und genossen den Tag, oben beteten die Gäste und genossen den Anblick. Die Galerie der Brückenheiligen auf der Korbiniansbrücke bekam am …
Ein Weg, Freisinger Geschichte lebendig zu machen
Erzieher sein hat wieder Zukunft
Wenig Geld, kaum Möglichkeiten: Das Bild des Erziehers in der Öffentlichkeit ist nicht das Beste. Doch vieles hat sich geändert – und mit einem Abschluss an der …
Erzieher sein hat wieder Zukunft
Die Jungen rocken Kammerberg
Das Bandfestival rockte am Freitag Kammerberg. Auf Initiative von Michael Löwe, Lehrer an der Musikschule in Fahrenzhausen, heizten die jungen Schüler- und Newcomerbands …
Die Jungen rocken Kammerberg
Prinz Luitpold und die Traditionen
In der Veranstaltungsreihe „Schlossgespräche“ greift der Bundestagsabgeordnete Erich Irlstorfer (CSU) gesellschaftliche Themen auf: In der vierten Auflage und zugleich …
Prinz Luitpold und die Traditionen

Kommentare