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Nachmittags wurde beim Aktionstag der Feuerwehr in Hallbergmoos das Löschen geübt - abends das Sonnwendfeuer entfacht.

Feuerwehr-Aktionstag mit Sonnwendfeuer und -Feier

Von der Löschübung bis zum heißen Sound

Hallbergmoos - Feuer löschen und Feuer machen: beim Aktionstag der FFW mit Johannisfeuer war beides ein voller Erfolg.

Nach der geglückten Premiere im Vorjahr haben die Hallbergmooser Feuerwehrler am Samstag wieder ein Johannisfeuer entfacht. „Das klappt schon“, Veranstaltungschef und Vorsitzender des Feuerwehrvereins Thomas Henning hatte den ganzen Tag über Zweckoptimismus verbreitet. Denn die Wetterprognosen hatten nichts Gutes verheißen: Unwetter, Sturm, Hagel. Doch davon ließen sich Besucher und Veranstalter nicht aus der Ruhe bringen.

Am Nachmittag strömten viele Familien mit Kindern bei schwül-warmen Temperaturen aufs Terrain. Werbung für die Feuerwehr machten die Aktiven, zeigten wie man einen Fettbrand löscht oder einen Feuerlöscher handhabt. Und auch die Jugendtruppe (derzeit zwölf Mädchen und Burschen ab 14 Jahren: Verstärkung erwünscht!) war bei einer Löschübung im Einsatz. Genau unter die Lupe nehmen durften die Besucher den Fuhrpark der Hallbergmooser und Goldacher Feuerwehren: vom First Responder-Wagen bis zum Löschfahrzeug. Für Schwindelfreie ging’s hoch hinaus mit dem Drehleiterfahrzeug. Wer Glück hatte, durfte sogar mit Bürgermeister Harald Reents in die Luft gehen und den weiten Blick über die Gemeinde aus 30 Metern Höhe genießen. Denn der Gemeindechef ist selbst aktiver Feuerwehrmann und war an diesem Tag in Shorts und Feuerwehr-Shirt im Einsatz.

Das für den Abend angekündigte Unwetter machte auch um die Floriansjünger keinen Bogen und ließ kurzfristig das Imbisszelt, wo Kuchen und Grillspezialitäten gereicht wurden, wanken. Doch die Retter waren auch für den meteorologischen Notfall gerüstet und konnten das Zelt absichern. Pünktlich zum angekündigten Zeitpunkt um 21.30 Uhr durften die Feuerwehrler unter den Blicken Hunderter Besucher das Sonnwendfeuer entfachen. Doch ehe die haushohe Pyramide aus Holz und Paletten in Flammen aufging, gab’s unter dem Applaus der Zuschauer noch einen beherzten Rettungseinsatz für eine Katze. Dann wurde es mächtig heiß: Nach einem kleinen Feuerwerk stieg dunkler Rauch auf. Dann fing das nasse Holz Feuer und die Flammen loderten meterhoch in den Nachthimmel und entwickelten selbst hinter der Absperrung, wo die Zuschauer das Spektakel verfolgten, eine Glutshitze. Danach ging der zweite Akt des Kultursommers heiß weiter: DJ Jens sorgte für heißen Sound, auf den Grill bruzzelten Steaks und Würstel und auch die Flüssigkeit für durstige Kehlen ging nicht aus. Und wer sich die Fußball-EM in Frankreich nicht entgehen lassen wollte, konnte beim Public-Viewing im Zelt Achtelfinalspiele mit verfolgen.

Eva Oestereich

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