Gestalten Moosburg jetzt zusammen: Alfred Wagner (l.) hat sich der Stadtratsfraktion der Grünen um Johannes Becher angeschlossen.

Er tritt der Fraktion bei 

Stadtrat Moosburg: Wagner schließt sich den Grünen an

Willkommen bei den Grünen: Stadtratsmitglied Alfred Wagner tritt ab sofort der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen bei. Seit Februar war Wagner fraktionslos. Mit Vorfreude blicke er nun auf die gemeinsamen Aufgaben.

Moosburg – Ortsverbands-Chef Johannes Becher freut sich, mit Alfred Wagner einen sehr aktiven Stadtrat ins Boot bekommen zu haben. Beim gemeinsamen Pressetermin betonte der Vorsitzende die Stärken von Wagner. „Ihn zeichnet ein großer Fleiß aus, er kommt immer gut vorbereitet in die Sitzungen.“ Auch dessen kritische Stimme wisse Becher zu schätzen. „Er legt auch mal den Finger in die Wunde. Das ist wichtig, wenn nicht sogar notwendig für unsere Arbeit.“ Vor allem aber setze Wagner das Gemeinwohl und das der Stadt Moosburg vor seinem Eigennutzen. „Das ist mir persönlich sehr wichtig.“

Mit dem Diplom-Kaufmann gewinnt die Partei laut Becher sowohl Qualität als auch Quantität: Die Grünen sind nun die zweitstärkste Fraktion im Moosburger Stadtrat. „Aber auch persönlich ist Alfred Wagner ein Gewinn für uns. Die Chemie stimmt einfach.“ Vorab hatte Wagner einigen Fraktionssitzungen als Gast beigesessen, um zu sehen, „ob es passt“. Das ist ganz offensichtlich der Fall. „Wir wollen gemeinsam einiges voranbringen, darauf freue ich mich“, erklärte Becher. Als „Einzelkämpfer“, wie Alfred Wagner sich selbst nach seinem Ausstieg bei der UMB betitelte, war genau das in den vergangenen sieben Monaten nicht immer einfach gewesen. „Es fehlen einfach viele Hintergrundinformationen und die Möglichkeit, sich auszutauschen.“ Mit den Grünen habe Wagner auf kommunaler Ebene viele Gemeinsamkeiten und Übereinstimmungen gefunden: Ob die Sanierung der Innenstadt, eine solide Finanzpolitik oder die Nachverdichtung - alles Themen, bei denen man ähnliche Ziele verfolge.

Wagner wird jedoch kein Parteimitglied werden, das war für ihn eine Grundvoraussetzung. „Ich bin Moosburger Politiker, das ist meine Stadt. Mir ist es wichtig, auf kommunalpolitischer Ebene zu agieren.“

Wie zukünftig die Ausschüsse aussehen werden, das konnte der Johannes Becher zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beantworten. „Ich denke zwar nicht, dass sich die Berechnung großartig verändern wird. Eventuell werden wir die Ausschüsse aber umbesetzen. Da werden wir uns sicherlich gut einigen“, meinte der Ortsvorsitzende Becher lachend.

Anna Schledzinski

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