„Sein Engagement wird von allen getragen“: Thomas Kellerbauer (2. v. l.) mit seinen CSU-Unterstützern (v. l.) Georg Bartl, Dagmar Zillgitt und Noch-Bürgermeister Josef Riemensberger. Foto: Wilms

Wahlkampf: Kellerbauer startet durch

Eching - Die Nominierung des CSU-Bürgermeisterkandidaten Thomas Kellerbauer als designierter Nachfolger von Josef Riemensberger hat lange auf sich warten lassen. Doch jetzt startet er richtig durch im Duell mit Sebastian Thaler um den Echinger Rathaussessel: Gut einen Monat nach seiner Aufstellung gab der 47-Jährige am Mittwoch seine Bewerbung vor rund 150 interessierten Bürgern beim Huberwirt ab.

CSU-Fraktion und Ortsverband zeigten sich überzeugt von ihrem Kandidaten - und sicherten Thomas Kellerbauer ihre Unterstützung zu: „Sein Engagement wird von allen getragen“, sagte Josef Riemensberger. Vorstandskollegin Dagmar Zillgitt und Fraktionssprecher Georg Bartl stellten heraus, dass Kellerbauer ein „echter Echinger“ sei. Bartl vertiefte den Aspekt der Ortsverbundenheit und der bisherigen Erfahrungen Kellerbauers innerhalb der Kommunalpolitik. „Er hat sich einen guten Ruf erarbeitet“, so der CSU-Sprecher. „Er kennt alle Ortsteile und bringt die besten Voraussetzungen mit.“

Auch Kellerbauer selbst machte bei der Vorstellung seiner Person und seiner politischen, aber auch sozialen Ziele deutlich, dass seine Heimat, das Verwurzeltsein im Ort die wichtigste Triebfeder seines Engagements darstellt. Sein Anspruch sei es, „Brücken zu schlagen“ und die Gemeinschaft zu stärken - mit unvoreingenommenen Lösungen über alle Parteigrenzen hinweg. In Eching und den Ortsteilen sieht Kellerbauer großes Potential für alle Altersgruppen, „Lebensqualität zu sichern und auszubauen“.

Dazu nannte er ein halbes Dutzend wichtiger Handlungsfelder, die es zukunftsfähig zu machen gelte - und konstatierte aber zugleich bei einem Rückblick auf ein halbes Jahrhundert, dass in der Vergangenheit gut gearbeitet worden sei. Eching zeige sich dementsprechend in vielen Bereichen als „hervorragend aufgestellt“: von der Familienfreundlichkeit und Kinderbetreuung bis zur Altenfürsorge, von der Naherholung („in einem grünen Schoß eingebettet“) bis zum boomenden Wirtschaftsstandort Nord-Allianz.

Als besondere Herausforderungen nannte Kellerbauer die demografische Entwicklung, eine verkehrliche Entlastung der Ortsdurchfahrten, eine bezahlbare, zukunftsfähige Wohnraumentwicklung sowie eine moderne Wirtschaftsentwicklung, die mehr biete als Möbelhäuser: „Wir sind der Nabel im Norden“, so Kellerbauer.

Hinsichtlich ökologischer und energetischer Ertüchtigungen sieht er, sicherlich auch von Berufs wegen, die Gemeinde in einer Vorreiterrolle. Als Beispiel nannte er die Stromgewinnung, die bereits bei der Rathaussanierung greifen könne. Zum „Innenleben“ des Rathauses äußerte Kellerbauer, dass es gelte, die in die Kritik geratene Verwaltung zeitgemäß und wie eine große Familie auszurichten, die der Bürgerschaft dient. Ebenso wie sein Konkurrent Thaler macht sich Kellerbauer dafür stark, die nächste Kommunalwahl in vier Jahren wieder mit der Bürgermeisterwahl zusammenzulegen.

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