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Entspricht modernen Anforderungen: Das neue Gerätehaus der FFW Volkmannsdorferau bietet Platz für die Fahrzeuge und einen Schulungsraum.

Gerätehaus eingeweiht

Feuerwehr Volkmannsdorferau hat endlich eine neue Herberge

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Das Projekt hatte eine lange Anlaufzeit, aber am Ende wurde alles gut: Die Feuerwehr Volkmannsdorferau hat mit der Einweihung nun endgültig das neue Gerätehaus bezogen.

Wang - Kommandant Christoph Rabauer erinnerte bei der Einweihung des Feuerwehrhauses daran, dass die Diskussionen über dieses Gebäude bereits im Jahr 1996 begonnen hatten. „2001 kam dann Fahrt rein mit dem Neubaugebiet, aber das ist jetzt auch schon lange fertig“, sagte der Kommandant. Die Floriansjünger mussten noch bis zum 11. September 2017 warten, denn da war endlich Baubeginn.

Und die Kameraden in Volkmannsdorferau packten richtig mit an – in mehr als 2000 Stunden Eigenarbeit. Da zog dann auch Bürgermeister Hans Eichinger den Hut: „Mich freuen besonders diese außergewöhnlichen Leistungen der Feuerwehr.“ Mit Blick auf die lange Vorgeschichte sagte er auch, dass das Projekt keine leichte Geburt gewesen sei.

Dem Fest wohnten zahlreiche Mitglieder der Feuerwehr, Ehrengäste sowie interessierte Bürger bei.

Nach dem Umzug aus einer Garage an der Hauptstraße hat die Feuerwehr nun eine perfekte Heimstätte bekommen. Das Gerätehaus mit drei Toren bietet ausreichend Platz für die Fahrzeuge und in den Spinden darum herum auch für die Einsatzkleidung der Aktiven. Einrichtungen wie etwa die Abgas-Absauganlage entsprechen den heutigen Vorschriften. Und einen Schulungsraum hat die Feuerwehr auch bekommen. „Unser altes Feuerwehrhaus war einfach in vielen Bereichen nicht mehr zeitgemäß“, sagte Rabauer.

Bei der Einweihung: Wangs Bürgermeister Hans Eichinger mit Kommandant Christoph Rabauer (r.).

Wichtigster Teil der Einweihung war der Festgottesdienst unter der Leitung von Pfarrer Viktor-Roland Spielauer. Dieser segnete nicht nur das Haus, sondern auch die Aktiven der Feuerwehr. Er betonte die christliche Einstellung dieser Gruppe: „Gott liebte immer die Menschen, die ihr Leben riskieren, um anderen zu helfen.“

Den offiziellen Teil umrahmten dann etliche Danksagungen und Ehrungen. Kommandant Rabauer hob bei den Eigenleistungen der Mitglieder Tom Schäffler und Alexander Oswald hervor, denn sie waren besonders aktiv auf der Baustelle. Außerdem wurde Raimund Herzog für 25 Jahre aktiven Dienst geehrt. Dreimal wurde dann noch das Schneehelfer-Ehrenzeichen verliehen – an Werner Herzog, Raimund Herzog und Tom Schäffler.

Im Anschluss an den Festakt durfte sich dann die Bevölkerung im Rahmen eines Tags der offenen Tür umsehen. Zahlreiche Gäste ließen es sich im Feuerwehrhaus gut gehen und nutzten die Gelegenheit, die Räumlichkeiten intensiv zu besichtigen.

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