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In der Stichwahl um das Bürgermeisteramt in Wang: Markus Stöber (l.) und Josef Schwaiger.

Kommunalwahl 2020

Duell in Wang: Schwaiger und Stöber fiebern Bürgermeister-Stichwahl entgegen

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Markus Stöber oder Josef Schwaiger? Wenn am Sonntag Stichwahlen anstehen, wird auch in Wang das Rennen um das Bürgermeisteramt entschieden.

Wang – Zwei Bewerber sind im Rennen um das Wanger Bürgermeisteramt ausgeschieden. Am Sonntag gibt es nun eine Stichwahl zwischen Josef Schwaiger und Markus Stöber.

Ausbau des Geh- und Radwegeverbunds und endlich den längst überfälligen Kreisverkehr in Höhe von Ziegelberg vorantreiben: Was die vordringlichen Aufgabenbereiche für die Gemeinde Wang betrifft, da haben die Bürgermeisterkandidaten Josef Schwaiger und Markus Stöber eine nahezu kongruente Übereinstimmung. Mit welchen anderen brennenden Themen zu veranstaltungslosen Zeiten der Corona-Krise der 37-jährige Maschinenbautechniker Schwaiger, der für die FWG Inzkofen ins Rennen geht, und der 53-jährige Kaufmann Stöber – er tritt für die Wählergemeinschaft Wang/Volkmannsdorf an – punkten können, wird sich bei der Stichwahl am kommenden Sonntag zeigen.

Leicht im Vorteil – nimmt man das prozentuale Ergebnis – scheint dabei Markus Stöber zu sein. Mit 38,4 konnte er am 15. März exakt sieben Prozent mehr an Stimmen auf sich vereinen. Seit zwölf Jahren als Zweiter Bürgermeister möchte der Supermarkt-Betreiber liebend gerne eine ganz besondere Familientradition fortführen: Sowohl sein Vater, Großvater und der Großonkel waren Gemeindechefs gewesen. Und er traut sich die Aufgabe auch zu: „Das Kommunale liegt mir im Blut“, betont er. Seit 24 Jahren ist er im Gemeinderat, war bei der Landjugend und im Pfarrgemeinderat aktiv, und legt sehr viel Wert darauf, dass das Vereinsleben funktioniert.

Dass er nah dran an der Bevölkerung ist, davon ist auch Josef Schwaiger überzeugt, der es sehr bedauert, dass aufgrund der Vorgaben wegen der Corona-Pandemie kein persönlicher Wahlkampf mehr möglich ist und auch bis zur Stichwahl nicht mehr stattfinden kann. Denn genau mit persönlichen Gesprächen kann man nach Meinung von Schwaiger, der in Burgschlag wohnt und dort eine Landwirtschaft im Nebenerwerb betreibt, hauptsächlich aber Angestellter bei Jungheinrich in Moosburg ist, punkten und überzeugen. 

Geworben für seine Person hat er in den zurückliegenden Tagen in digitaler Form, mit Flyern und Handzetteln. Mehr war ja nicht möglich. Dennoch hofft Schwaiger, dass er viele Wähler, die am 15. März noch für Herbert Mayerthaler (FW Volkmannsdorferau) oder Peter Költz (CSU Wang) gestimmt haben, überzeugen konnte, dass er der Richtige für die Kommune und ihre Zukunft sei.

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