Konzert des Sängerhorts

Weihnachtliches aus aller Welt

Freising – Die Geburt Jesu wird auf der ganzen Welt gefeiert – mal fröhlich, mal besinnlich. Auf der Suche nach der Botschaft von Weihnachten nahm der Sängerhort Freising am Samstag sein Publikum mit auf eine Reise rund um den Erdball.

„Frohe Weihnacht?“ – das fragten die Sänger in der Pallottinerkirche, die bis auf den letzten Platz besetzt war. Von verschiedenen Bräuchen und Traditionen in der heiligen Nacht war zu hören, ebenso von vielen unterschiedlichen Rhythmen, mit denen dem Heiligen Kind gehuldigt wird. Feurig, gelassen, romantisch und kritisch waren die Lieder aus aller Welt. Und anhand der Rhythmen ließ sich das Ursprungsland der Musik häufig erraten. Ob a-cappella oder in Begleitung von Percussioninstrumenten wie Bongos und Schellen: der ausdrucksstarke Gesang der beiden Chöre des Sängerhort Freising unter Leitung von Adela Casanas verzauberte die Zuhörer.

Jede Tradition aus den einzelnen Ländern wurde kommentiert und zum Verständnis aller erklärt. Was es mit dem „buche de noel“ auf sich hat, dem „Holzscheit“, das als süßes Dessert nach dem Weihnachtsessen in Frankreich auf den Tisch kommt. Schwungvoll und fröhlich erklangen die Weihnachtsweisen aus Spanien „Adorar al nino“ oder „Festejos de navidad“. Eine gefühlvolle Weise aus Hawaii war mit „Duerme nino Jesus“ zu hören. Ein gar seltsam anmutender Brauch aus Katalonien sorgte für Heiterkeit. Dort sei es üblich, den „Caganer“ in die Krippe zu stellen, eine Figur mit herunter gelassener Hose. Wohl ein Brauch, der an Fruchtbarkeitsrituale erinnere, erklärte ein Mitglied des Sängerhortes.

Auch dort, wo derzeit Krieg herrscht, wird das Weihnachtsfest mit vielen Traditionen gefeiert. Beim rhythmischen ukrainischen Wiegenlied „Shchedryk“ blieb kein Fuß still stehen. Richtig „groovig“ wurde es zum Schluss mit einem Song aus der Feder des Chorarrangeurs Oliver Gies: „Gummibaum“ erzählte ganz unverkrampft von den Erfahrungen eines integrierten Türken beim Weihnachtsfest in Deutschland.

Damit auch diejenigen Freude an Weihnachten haben, die sich keine Geschenke leisten können, wurde nach dem Konzert noch für die Freisinger Tafel gesammelt.

Maria Martin

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