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Ein volles Haus gab’s beim großen Weihnachtskonzert der Realschule im Konzertsaal des Camerloher-Gymnasiums – und großen Applaus für alle Mitwirkenden.

Weihnachtskonzert der Karl-Meichelbeck-Realschule Freising

Eine Klangwolke der Extraklasse

Es war ein Novum: Das Weihnachtskonzert der Karl-Meichelbeck-Realschule fand erstmals im Konzertsaal des Camerloher-Gymnasiums statt. Und die Premiere war erfolgreich: Rund 800 Zuhörer sparten nicht mit Applaus für die insgesamt 215 Mitwirkenden.

Freising – Nach der Begrüßung durch Direktorin Christine Obermaier machte das Blechbläser-Ensemble den Anfang im musikalischen Potpourri. „Klein, aber fein“, mit drei Trompeten bestückt, wurden Telemann und Fux-Menuette sowie der Satz „Mein Stimm’ erklinge“ von Rathgeber sauber und mit rhythmischer Sicherheit intoniert.

Überhaupt hatten sich Gesamt- und Chorleiterin Ursula Lutz sowie Musiklehrer Jürgen Wüst (zuständig für die Instrumental-Teile) ein anspruchsvolles Programm zurechtgelegt: So verschmolzen etwa Klassik und Moderne in einer „Jingle Bells“-Melodie, die Mozart-Klängen nachempfunden war – und gleichzeitig die Premiere der Bigbandklasse 5 a darstellte. Nach zwei Monaten Unterricht an den Instrumenten landeten sie einen Riesenerfolg. Großen Beifall gab es für die hoch konzentrierten und motivierten Musiker.

Der Lehrerchor, den Ursula Lutz (r.) dirigierte, zog die Zuhörer vor allem mit Bette Midlers Klassiker „From a Distance“ in seinen musikalischen Bann.

Der Kleine Chor (62 Schüler der 5. und 6. Klassen) überzeugte bei der Interpretation von Weihnachtsliedern (auch aus der Schweiz) mit seinen zarten und klaren Stimmen. Die Zuhörer waren ergriffen.

Werke von Purcell und Händel hatten sich die Streicher (eine Geige und zwei Celli) herausgesucht. Die rhythmisch anspruchsvollen Stücke und schwierigen Passagen wurden sehr gut gemeistert: ein professioneller Auftritt, den großer Applaus belohnte. Die Bigband, die sich gerade im Aufbau befindet, ließ Stücke aus Barock und Klassik hören.

Der Rock-Pop-Chor der Schule (43 Mitwirkende ) hob dreistimmig an. Er bot ambitioniert und überzeugend ein buntgemischtes Programm dar. Ob „All I want for Christmas“ oder „Down to the River“: Man merkte den Interpreten die Freude am Singen an. Und dank des Französischzweigs an der Schule gab es auch ein französisches Weihnachtslied zu hören.

Mit Unterstützung von sieben Schülern aus den 9. und 10. Klassen ging der gemischte Lehrerchor auf die Bühne: Bette Midlers Klassiker „From a Distance“ brachte einen fulminanten Sound in die Aula – genauso wie die Vokalversion von Bachs „Air“. Die Männer intonierten die Melodiestimme, und die Frauen setzten bei dem sphärischen Arrangement kontrapunktisch die Unterstimme dazu.

Der Große Chor machte vierstimmig und mit 57 Sängern unter anderem Michael Jacksons „Heal the World“ zu einer wohklingenden Botschaft ans Publikum. Stimmgewaltig waren auch die Werke „May your Life“ und „Amazing Grace“. Letzteres mit vier Gesangssolisten und in der Schlussstrophe sechsstimmig vorgetragen, füllte eine Klangwolke den Konzertsaal vollends aus.

Zum Schluss intonierten alle Musiker zusammen mit dem Publikum das „Macht hoch die Tür“, begleitet von den Lehrkräften Alexandra Mader (Klavier), Elisabeth Zeller (Klarinette), Odilo Zapf (Posaune), Jürgen Wüst (Trompete) und Ursula Lutz (Saxophon).  ws

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