Widerstand gegen die "Grüne Gentechnik" wächst weiter

Freising - Unumstritten ist die „rote“ Gentechnik in der Medizin Bei der „grünen“ Gentechnik dagegen schaut es ganz anders aus. Das wurde bei einer Podiumsdiskussion in Weihenstephan deutlich

Als der „Papst der Gentechnik“ in Weihenstephan, Professor Gerhard Wenzel, am Dienstagabend sein Referat „Wo helfen transgene Lebensmittel“ im Hörsaal 17 unter viel Beifall beendet hatte, war klar: Die „grüne“ Gentechnik hatte viele Freunde im Saal. Auch in der abschließenden Podiumsdiskussion waren die Befürworter von genmanipulierten Lebensmitteln in der deutlichen Überzahl.

Die Studenten der Molekularen Biotechnologie hatten zu einer Infoveranstaltung „Gentechnik in Lebensmitteln“ eingeladen und dabei hochrangige Referenten gewinnen können. Bei der abschließenden Diskussion waren auch Vertreter der örtlichen Parteien vertreten, um ihren Standpunkt zur Gentechnik darzulegen. Unumstritten war bei allen Teilnehmern die so genannte „rote“ Gentechnik, die im medizinischen Bereich längst zu deutlichen Fortschritten bei der Bekämpfung von Krankheiten geführt hat. Ganz anders hingegen die Haltung gegenüber der „grünen“ Gentechnik, also bei genmanipulierten Lebensmitteln, die von einer breiten Bevölkerungsschicht in immer mehr Ländern abgelehnt wird.

Auch Peter Warlimont, der Orts- und Kreisvorsitzende der Freisinger SPD, outete sich als Gegner der „grünen“ Gentechnik, um im weiteren Verlauf der Diskussion ein wenig von dieser ablehnenden Position abzurücken.

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