Schulleiter Werner Kusch ist mit seiner Schule immer ganz vorn dabei.

Wirtschaftsschule Freising

Am Puls der Zeit und nah an den Unternehmen

Die Wirtschaftsschule setzt auf Spezifikation und Innovation. Mit Unterricht am PC und einer ausgesprochenen Nähe zum Berufsleben. Dies machten Schulleitung und Förderverein jetzt bei einer Pressekonferenz deutlich.

Freising– Die Konkurrenz schläft nicht. In der Region gibt es immerhin zwei neue Realschulen. Vor diesem Hintergrund ist die Wirtschaftschule Freising, übrigens die größte ihrer Art in Bayern, um eine Schärfung ihres Profils bemüht. Da trifft es sich gut, dass man mit MdB Erich Irlstorfer (CSU), der Absolvent und Vorsitzender der „Freunde der Wirtschaftsschule ist, einen prominenten Fürsprecher hat.

Zusammen mit Schulleiter Werner Kusch und Mitgliedern des Fördervereins stellte Irlstorfer am Montag im Hotel Mercure die neuesten Entwicklungen und Unterrichtsangebote vor. Wohlgemerkt mit einem Verweis auf einen „Tag der offenen Tür“, der am kommenden Samstag, 11. März von 9 bis 12 Uhr an der Staatlichen Wirtschaftsschule an der Wippenhauser Straße 62 stattfindet. Eltern angehender Schüler und Interessierte können sich laut Kusch dann selbst ein Bild von dem umfangreichen Unterrichtsangebot und den daraus entstehenden Chancen machen.

Kusch hob hervor, dass nahezu alle Absolventen einen Ausbildungsplatz bekämen. Stolze „35 Prozent“ der Schulabgänger würden den Übertritt an die Fachoberschule bewältigen. Er verwies auf eine Hinführung im Unterricht, auf „geglättete Schnittstellen“ hin zur FOS. Nur ganz wenige würden die Probezeit dort nicht schaffen. Er führt die auch auf Hinwendung zum Fach Mathematik zurück, dass das frühere Kaufmännische Rechnen abgelöst habe.

Beide, Irlstorfer und Kusch, hoben die Nähe zur Wirtschaft hervor. Nach wie vor würden Absolventen der Wirtschaftsschule gerne genommen von den Firmen. Wie innovativ der Unterricht an der Wirtschaftsschule ist, das erklärte Kusch etwa am Beispiel von „Tablet-Klassen“ in denen mit der vrewing von Tablets die Voraussetzungen für Umgang mit digitalen Medien geschaffen würden. Das halte dem nationalen, aber auch internationalen Vergleich stand. „Diese Tabletklassen fallen nicht vom Himmel“, lobte Erich Irlstorfer. Auch in Sachen Fremdsprachen muss sich die Wirtschaftsschule nicht verstecken. Kusch verwies auf speziellen Englisch- und Französisch-Unterricht. 

Alexander Fischer 

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