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Ein Hoch auf die Wissenschaft: OB Tobias Eschenbacher mit den Preisträgern Prof. Dr. Carsten W. Müller (TUM), Assistenz-Professorin. Jenny Kao-Kniffin Cornell University, Dr. Christina Lehermeier (TUM), Prof. Dr. Gustavo de los Campos Michigan State University (v. l.).  

Wissenschaftspreis der Stadt Freising

Die Messlatte der Jung-Forscher liegt auf Welt-Niveau

Der Wissenschaftspreis Weihenstephan der Stadt Freising genießt hohes Renommee. Das machten die Beteiligten bei der Verleihung im Rathaus deutlich. Die zum fünften Mal verliehene und mit 20 000 Euro dotierte Auszeichnung ging heuer an zwei Forscherteams die international kooperieren.

Freising– Der Dekan des Wissenschaftszentrums Weihenstephan, Professor Thomas Becker, formulierte bei der Preisverleihung ganz klar den Anspruch der TUM. Demnach orientiert man sich „an den großen Universitäten der Welt“.

Eine Entwicklung, der auch die Stadt Freising Rechnung bei der Verleihung ihres Wissenschaftspreises trug. Zu den Preisträgern auf den Gebieten „genom-basierter Vorhersagen in der Züchtungsforschung“ und der „Analyse arktischer Böden“ zählten neben Christina Lehermeier und Carsten Müller auch ihre jeweiligen amerikanischen Kollegen Gustavo de los Campos und Jenny Kao-Kniffin.

Das Niveau, auf dem sich die Preisträger bewegen, machte Thomas Becker auch daran fest, was aus den Ausgezeichneten der vergangenen Jahre geworden ist: Zwei davon seien inzwischen angesehene Professoren, ein anderer zum Berater in der Staatskanzlei aufgestiegen.

Der Vizepräsident der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, Markus Reinke, sprach von einer großen Anerkennung für die Wissenschaft und davon, dass ein solcher Preis den Campus und Freising weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt mache.

OB Tobias Eschenbacher schätzte sich glücklich den Wissenschaftspreis an Forscherteams verleihen zu können, die so „herausragende und brillante Arbeit“ geleistet hätten. Seine Wertschätzung für die Kooperationen mit den amerikanischen Preisträgern brachte er dadurch zum Ausdruck, dass er Teile seiner Rede in englischer Sprache zusammenfasste. „Wir wollen mit dieser Auszeichnung unseren Respekt zollen, für die zukunfts- und richtungsweisenden Forschungen in allen Bereichen der Life-Science“, betonte Eschenbacher.

Den Dankesworten der Preisträger gingen Beiträge von den beiden Laudatorinnen, Professor Chris-Carolin Schön und Professor Ingrid Kögel-Knabner sowie Präsentationen zu den Forschungsergebnissen voraus.                                                              Alexander Fischer

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