Passionssingen

Andächtiges Konzert vor dem Heiligen Grab in Wolfersdorf

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Ostern ist auch die Zeit der Passionssingen und geistlichen Konzerte. Eines der traditionsreichsten fand am Sonntag in der Pfarrkirche zu Wolfersdorf statt.

Wolfersdorf – Vor dem Heiligen Grab und auf der Empore hatten sich der Kirchenchor, ein Bläserensemble, die Hoi-Finger Stubnmusik, die Holledauer 3 und ein kleines Orchester eingefunden, um den Gläubigen eine andächtige Stunde zu bieten. Und Pfarrer Stephan Rauscher sprach zu den Christen.

Am Ende herrschte Schweigen. Die Besucher dachten über das nach, was sie gehört und erlebt hatten, lauschten dem Klang der Glocken, bevor sie langsam die Kirche verließen. Es war das würdige Ende eines Passionskonzertes, dessen Spenden der Spezialisierten Ambulanten Palliativ-Versorgung Freising (SAPV) zu Gute kamen.

Ein Bläserquartett unter Leitung von Christoph Kempf sorgte für den ehrwürdigen und erhebenden Auftakt, der Kirchenchor zog die Zuhörer mit Liedern wie „Drei Kreuze stehn auf Golgotha“ oder auch dem „Miserere mei“ für die andächtige Atmosphäre, die das Wolfersdorfer Passionssingen immer wieder pägt. Dazu bedächtige Melodien von der Stubnmusik wie „Jesus im Garten Gethsemane“, behutsam vorgetragene Lieder von den Holledauer 3 wie „O Tage der Pein und Klage“, außerdem Orgelstücke und ein kleines aber feines Instrumentalensemble – es war genau die Mischung, die man sich für ein Passionskonzert wünscht.

Und dann waren da noch die Gedanken, die Pfarrer Rauscher den Gläubigen mit auf den Weg gab – beispielsweise den, dass der Blick auf den Gekreuzigten ein Blick der Liebe sei. Oder auch den, dass Jesus vor dem Weg, den er gehen musste, Angst hatte. „Und in dieser Angst ist er uns nahe.“

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