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„Mutig in die Zukunft blicken“: Wolfersdorfs Gemeindechefin geht zuversichtlich ins neue Jahr

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Von: Andrea Beschorner

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Anita Wölfle wünscht sich weiterhin einen starken Zusammenhalt.
Anita Wölfle wünscht sich weiterhin einen starken Zusammenhalt. © ft

Wolfersdorfs Bürgermeisterin Anita Wölfle lässt 2021 Revue passieren - und blickt zuversichtlich ins neue Jahr. Ihr Motto: Jammern bringt nichts.

Wolfersdorf – Denkt Wolfersdorfs Bürgermeisterin Anita Wölfle an das Jahr 2022, macht ihr vor allem eines Bauchschmerzen: Unvorhergesehenes. In der Hoffnung, dass ihrer Gemeinde das erspart bleibt, blickt sie zuversichtlich ins neue Jahr – ohne zu jammern. Denn das hat sie 2021 gelehrt: Jammern bringt nichts.

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Frau Wölfle, ein Blick zurück auf 2021: Welcher Filmtitel passt zu dem Jahr?

„Willkommen bei den Hartmanns“.

Und dasselbe nur für Ihre Gemeinde? Welcher Blockbustertitel wird den Geschehnissen gerecht?

„James Bond: Keine Zeit zu sterben“.

Welche kleinen und/oder großen Projekte für Ihre Gemeinde stehen für 2022 ganz oben auf der To-Do-Liste?

Vor allem die Weiterführung und der Abschluss der laufenden Projekte, wie beispielsweise die Planung und Umsetzung von Baugebieten und Regenrückhaltebecken, haben für mich im kommenden Jahr hohe Priorität.

Und welche wichtigen Projekte folgen das Jahr über?

Die Ausarbeitung der Vergaberichtlinien für gemeindeeigene Baugrundstücke und die allgemeine Ortsentwicklung.

Gibt es ein Thema oder ein Vorhaben in Ihrer Gemeinde, das Ihnen schon jetzt Bauchschmerzen bereitet? Wenn ja: Was ist das Problem?

Bauchschmerzen treten bei mir spontan auf, wenn ich an unvorhergesehene Probleme während der laufenden Projekte denke.

Nehmen Sie auch etwas mit ins Jahr 2022, was 2021 eigentlich hätte abgeschlossen werden sollen? Wenn ja: Woran liegt’s?

Ausgewiesene Bauprojekte, die bisher aufgrund stetig steigender fachlicher und rechtlicher Belange nicht zum Abschluss kamen, werden uns auch 2022 weiter beschäftigen.

Ihr persönliches Unwort des Jahres?

Lockdown.

Was war beruflich der schönste Moment in 2021?

Das war die Ernennung des ehemaligen Bürgermeisters Sebastian Mair zum Altbürgermeister im Rahmen des Kirchweihfests, welches als einziges großes Gemeindefest trotz Corona durchgeführt werden konnte.

Und der am wenigsten schöne?

Die erneute Absage des Wolfersdorfer Adventsmarkts und aller weiteren Feste in der Gemeinde aufgrund der immer noch angespannten Corona-Lage.

Angenommen, Sie hätten einen Wunsch für Ihre Gemeinde frei. Wie lautet der?

Dass der gute Zusammenhalt aller Bürger in unserer Gemeinde weiterhin erhalten bleibt und wir gemeinsam im neuen Jahr zur Normalität zurückkehren können.

Was hat Sie 2021 gelehrt?

Nicht jammern, sondern mutig in die Zukunft blicken.

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