Mann telefoniert vor Mobilfunkmast
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Auf ein besseres Mobilfunknetz dürfen sich die Wolferdorfer freuen.

Einstimmige Entscheidung

Endlich mehr „Balken“: Mobilfunknetz in Wolfersdorf soll ausgebaut werden

Die Wolfersdorfer dürfen sich auf ein besseres Handynetz freuen. Der Gemeinderat wollte diesem Vorhaben am Donnerstag nicht im Weg stehen.

Wolfersdorf – Obwohl Handys aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken sind, gibt es noch immer Orte, an denen das Mobiltelefon so gut wie unbrauchbar ist: Besonders in kleinen, abgelegenen Dörfern befindet man sich schnell im Funkloch. Dieses Problem ist jedem Mobilfunkanbieter bekannt. So war es nur eine Frage der Zeit, bis die Deutsche Telekom sowie Telefonica Germany auf die Gemeinde Wolfersdorf zukamen.

Mehrere Standortangebote für Wolfersdorf und Oberhaindlfing

Die Deutsche Telekom teilte dem Ratsgremium mit, dass sowohl für den Suchkreis Oberhaindlfing als auch für den Suchkreis Wolfersdorf Standorte für den Ausbau des verbesserungsfähigen Mobilfunknetzes gesucht würden. Da auch Bürgermeisterin Anita Wölfle und ihre Räte von der Problematik wissen, dass man nicht überall im Gemeindegebiet problemlos telefonieren kann, machten sie der Telekom drei Angebote für mögliche Standorte in Wolfersdorf sowie vier Standortvorschläge für Oberhaindlfing.

Kurz darauf meldete sich dann Telefonica Germany mit dem gleichen Anliegen. Der Mobilfunkanbieter erhielt daraufhin dieselben Standortvorschläge wie die Telekom. Durch ein zusätzliches Immissionsgutachten ließ die Gemeinde nochmals alle Standorte prüfen, die sie den Anbietern vorgeschlagen hatte.

Vorhaben soll sich „möglichst harmonisch im Ortsbild einfügen“

Anhand dieses Gutachtens favorisiert das Ratsgremium nun einen Standort auf einem Grundstück nördlich von Oberhaindlfing für dieses Suchgebiet sowie den Standort am ehemaligen Wasserhaus für das Suchgebiet Wolfersdorf. Wichtig ist den Räten auch, dass es sich bei den Standorten nicht um frei stehende Flächen handelt, damit sich die Telefonfunkmasten so gut wie möglich in das Gesamtbild einfügen.

Besonders mit dem Thema auseinandergesetzt hat sich Gemeinderat Thomas Mayer: „Das Vorhaben soll sich möglichst harmonisch im Ortsbild einfügen, aber auch alle Leute gleichmäßig mit Netz versorgen.“ Seiner Meinung nach könne der Gemeinderat „nicht aus“ – schließlich wolle jeder problemlos telefonieren und jeder rege sich auf, wenn dann plötzlich das Handynetz abbricht.

Somit stimmte der gesamte Rat dem Vorhaben zu. Genaue Konditionen, zu denen das Grundstück am Wasserhaus den Mobilfunkanbietern vermietet werden kann, legte der Gemeinderat in der nichtöffentlichen Sitzung fest.

Pascale Fuchs

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