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Band fünf ist raus, der sechste liegt schon beim Verlag: Autor Andreas Schröfl gehen die Ideen nicht aus. Inspirieren lässt er sich vom Alltag, von dem, was in der Zeitung steht und nicht zuletzt von seinen beiden Söhnen.

In Bestform

Schröfl schenkt fünften Bierkrimi ein: Wolfersdorfer Autor veröffentlicht „Weißbier-Requiem“

  • Andreas Beschorner
    vonAndreas Beschorner
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Der nächste Bierkrimi ist da: Autor Andreas Schröfl aus Wolfersdorf zeigt sich im „Weißbier-Requiem“ in Bestform und denkt über Neues nach.

Wolfersdorf – Es ist ein bisschen wie in Agatha Christies „Mord im Orientexpress“: ein Detektiv, eine Leiche und ganz viele Verdächtige. Andreas Schröfls fünfter Streich seiner Bierkrimi-Reihe ist eine durch und durch unterhaltsame Story – zwischen Hopfenkunst und Hallodris, mit Humor und Halunken. Es sind über 300 Seiten Lesevergnügen aus der Feder eines Wolfersdorfers. Titel des Buches, das heuer im Gmeiner-Verlag erschienen ist: „Weißbier-Requiem“. Es ist die fünfte Folge der Sanktus-Reihe.

Im Gmeiner-Verlag ist Schröfls „Weißbier-Requiem“ erschienen.

Sanktus, das ist der Alfred Sanktjohanser, der auch im aktuellen Schröfl-Werk als Hobbydetektiv unterwegs ist – urig, bayerisch, bärig, bierig und weiß-blau. Es menschelt eben auch beim „Weißbier-Requiem“, man taucht ein in die Welt des Bierbrauens, der Wirte und Hoteliers. Dass ihm nach den ersten vier Bänden („Brauerehre“, „Altherrenjagd“, „Schlachtsaison“ und „Hopfenkiller“) das Schreiben leichter von der Hand geht, gibt der 44-jährige Hobby-Krimiautor aus Wolfersdorf gerne zu. Schwieriger sei es allerdings, immer neue Ideen und Erzählstränge zu erfinden. Doch das, was man so im alltäglichen Leben hört, was man auch in der Zeitung liest und nicht zuletzt das, was ihm seine beiden Söhne an Ideen und Vorschlägen liefern, versetzt den gelernten Brauer und Mälzer immer wieder in die Lage, seinen Sanktus in ein neues Abenteuer zu entsenden. Auch wenn sich im Laufe des Schreibens die Handlung anders entwickelt als er das anfänglich vielleicht geplant hatte.

Schröfl kann auch sehr lustig sein

In „Weißbier-Requiem“ ist die Handlung besonders verzwickt, denn erst ist da eine Leiche und dann ist da auf einmal keine Leiche mehr. Und an Verdächtigen herrscht auf den 312 Seiten wahrlich auch kein Mangel. Auf was man auch in Band 5 des Bierkrimis nicht verzichten muss, ist das Bayerische. Nein, Schröfl vermeidet es glücklicherweise, „boarisch“ zu schreiben (von winzigen, aber dann passenden Ausnahmen abgesehen), aber der ganze Sprachduktus, der Einsatz von Präsens und Perfekt, aber auch altbairische, vielleicht sogar schon in Vergessenheit geratene Ausrufe der Überraschung wie „Da sagst Sie!“ vermitteln dem Leser ständig (und teilweise fast unterschwellig) das Gefühl, wirklich in Bayern zu sein.

Und Schröfl kann auch sehr lustig sein. Man muss sich nur die Autofahrt mit Bhupinder durchlesen, dann weiß man, wie Komödie geht. Das hat schon ein bisschen was von Ephraim Kishon. Die gute Nachricht für alle Fans von Schröfl, Sanktus und Bier: Der sechste Band der Sanktus-Reihe liegt bereits beim Verlag. Ob er schon einmal daran gedacht hat, etwas anderes als Bierkrimis zu schreiben? Ja, das habe er schon, gibt Schröfl zu. Bis jetzt habe er sich aber noch nicht daran gemacht. Aber die Idee, eine andere Richtung einzuschlagen, ist da – „bevor es langweilig wird“. Vielleicht mal ein Thriller, sagt Schröfl.

Doch auch da hätten seine zwei Söhne ein Wörtchen mitzureden, sagt Schröfl: Wenn er sieben Sanktus-Krimis geschrieben und veröffentlicht habe, dann dürfe er sich etwas anderem zuwenden, so die Vorgabe des Nachwuchses. Aber sieben müssten es schon sein. Na dann.

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