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Symbolbild

Abwägung benötigt

Wolfersdorf: Unterstützung des Tierheims nur im Einzelfall

Die Gemeinde bleibt ihrer Linie treu und unterstützt das Tierheim Freising nicht pauschal, sondern nur im Fall, dass Tiere aus Wolfersdorf eine Unterbringung benötigen. Am Bau beteiligt sich die Gemeinde allerdings schon.

Wolfersdorf – Das hat Bürgermeister Sebastian Mair jetzt auf Anfrage mitgeteilt. Damit bekräftigte der Gemeinderat eine Haltung, die er bereits bei einer Debatte im Februar eingenommen hat.

Die Einzelfallentscheidung macht aus Sicht des Gremiums Sinn. Denn, so viele Tiere sind es nicht in Wolfersdorf, die eine Unterbringung in dem zur Zeit in Neufahrn entstehenden Tierheim des Tierschutzvereins Freising bedürfen. Heuer habe es noch überhaupt keinen solchen Fall gegen und auch 2014 und 2015 sei man nicht in die Verlegenheit gekommen, ein Tier aus dem Gemeindegebiet ins Tierheim bringen zu müssen. Kürzlich war Richtfest, wie Mair feststellte, und aus dem Grund habe man wohl vom Tierschutzverein noch mal ein Schreiben bekommen, mit der Bitte sich doch noch für eine pauschale Beteiligung an den Unterbringungskosten durchzuringen. Der Gemeinderat habe seine Meinung aber nicht geändert. Demzufolge bleibt es jetzt bei der Einzelfallabrechnung.

Eine Sonderstellung nimmt Wolfersdorf in dieser Frage aber nicht ein. Es hätten sich auch vier oder fünf andere der insgesamt fünfzehn beteiligten Kommunen für diese oder eine ähnliche Lösung entschieden.

An den Baukosten für das Tierheim beteiligt sich Wolfersdorf sehr wohl. Mit fünfzig Cent pro Einwohner und Jahr, wie Mair bestätigte. Die Kostenpauschale hierfür bezifferte der Gemeindechef auf etwa 1300 Euro. 

Alexander Fischer

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