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KSV wünscht sich aktiveren Nachwuchs

Goldach - Gut aufgestellt präsentierte sich der Krieger- und Soldatenverein Goldach beim Jahrestreffen: Es mangelt nicht an Nachwuchs, man nimmt intensiv am gesellschaftlichen Leben teil und dann ist da ja auch noch ein soziales Projekt, das man unterstützt.

Professor Dr. Josef Phillip und Wolf-Dieter Glöckner zeigten sich beeindruckt von den zahlreichen Aktivitäten, die Vereinschef Rudi Lamprecht beim Jahrestreffen auflistete. Der Vorsitzende und der Schatzmeister des Fördervereins der Palliativstation am Klinikum Freising waren aus gutem Grund gekommen: Die Goldacher haben ein Plus in der Kasse und konnten nun 500 Euro nach Freising überwiesen. Der seit 2004 agierende Förderverein finanziert, so Philipp, zusätzliche medizinische und therapeutische Maßnahmen, Fortbildungen des Personals und auch die Ausstattung mit speziellen Matratzen und Betten für unheilbar kranke Patienten.

Die Aktivitäten des KSV, dessen Mitgliederzahl auf 151 gestiegen ist (+3), können sich sehen lassen: Vier Vorstandssitzungen, die Teilnahme an Frühjahrs- und Herbsttagung in Freising, der Wiesn-Einzug, ein Schafkopf- und Watt-Turnier, der Vereinsausflug nach Salzburg, Bürgerschießen und erstmals der Sieg beim Stockschützenturnier um den Bürgermeister-Reents-Pokal ließen Freude aufkommen. Bei der Sammlung der Kriegsgräberfürsorge brachte man es mit nur drei Sammlern auf ein Rekordergebnis von 2617 Euro.

In seinen Ausführungen machte Lamprecht deutlich, wie wichtig auch 70 Jahre nach Kriegsende das Projekt - angesichts von 2,7 Millionen Kriegsgräbern und vor allem in Osteuropa noch anstehender Aufgaben - ist. Aufmunternde Worte richtet der Vereinschef an die jüngere Generation, die zahlreich zum Jahrestreffen erschienen war. „Macht noch mehr mit. Bringt euch ein. Das ist wichtig für den Zusammenhalt.“ Vor allem bei den Kaffeekränzchen („Ihr dürft’s gerne auch ein Bier trinken“), den man eigens in „geselligen Nachmittag“ umbenannt hat, vermisst man ein bisschen „die Jungen“. Und auch bei der Fronleichnamsprozession und dem am Kriegerjahrtag („Das ist unser Tag“) sähe man sie gerne in noch größerer Zahl. Auf 30 Arbeitstage im Jahr kommt ein Vorstand in etwa, führte Lamprecht aus, und unterstrich dabei den Wert des ehrenamtlichen Engagements für die Gemeinde und Gemeinschaft hervor.

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