Wunderschönes Ballett-Finale

Freising - Es war der glanzvolle Höhepunkt des Jubiläumsjahres. Mit dem Märchenballett „Der Nussknacker“ von Peter Tschaikowsky zauberten die jungen Ballettschüler der Musikschule Freising am Wochenende einen ganz besonderen Glanz in den ausverkauften Asamsaal.

40 Jahre Musikschule Freising. Zum Abschluss des Festjahres mache es ihn stolz, eine solch besondere Produktion ankündigen zu dürfen, begrüßte Musikschulleiter Martin Keeser die zahlreichen „Eltern, Großeltern und Urgroßeltern“, die „ihren Kleinen“ dabei zusehen wollten, wie es geht, die „Ballett-Bühne“ zu erobern.

Viel Leidenschaft und Ausdauer gehört wohl dazu, die anmutigen Schritte einzustudieren, mit denen schon die jüngsten über das Parkett trippelten. Und das waren nicht wenig. Insgesamt 121 junge Akteure wirkten bei der bezaubernde Weihnachtsgeschichte mit, die Tschaikowsky im „Nussknacker“ verarbeitet hat. Die große Festgesellschaft, die sich am Heiligen Abend im Haus der Familie von Klara und Franz versammelt, zog über den Zuschauerraum ein. Die romantischen Rokoko-Spitzenkleidchen, die von den Mitwirkenden getragen wurden, stammten allesamt aus dem Fundus der Freisinger Musikschule, wie Keeser eingangs betont hatte.

Den Ballettschülern standen sie prächtig und sie passten perfekt zu der Inszenierung, die Natalia Gnatiouk einstudiert hatte. Ganz romantisch erweckte diese nämlich den ersten Akt der Handlung zum Leben: Auf der Bühne werden Geschenke verteilt. Ein riesiges Paket gibt es von Onkel Drosselmeyer: einen Nussknacker. Die Kinder tanzten diese Szene ebenso konzentriert wie die nachfolgenden Bilder: Den Kampf zwischen Mäusen und Zinnsoldaten, das Tanzfest mit Einlagentänzen aus Ungarn, Neapel, Russland, Spanien, China und der arabischen Welt, sowie die bekannten Schneeflocken- und Blumenwalzer. Mit recht anspruchsvollen Hebefiguren und Bewegungsfolgen glänzten Elisa Kligge Rodriguez und Laura Kligge Rodriguez, die sich in der Rolle der Klara abwechselten, sowie Christian Nowak als Nussknacker-Prinz. Hochkonzentriert und beschwingt war auch Sarah Natusch als Nussknacker-Puppe bei der Sache.

Alle Elevinnen und Eleven gaben ihr Bestes, ganz so wie es ihnen die „Prinzipalin“ (Keeser) des Abends, Natalia Gnatiouk, vorgemacht hatte. Kein Wunder, dass auch ihr der begeistertes Applaus des Publikums galt, mit denen die Leistungen der Kinder gewürdigt wurden.

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