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Bewährtes Team: Erster Vorsitzender Georg Völkl, Ehrenvorsitzender Hans Mayr, Schatzmeister Eduard Herrler sowie Schriftführer Helmut Priller (v. l.).

Krieger- und Soldatenverein Zolling

Eine gute Mischung aus Jung und Alt

So zügig und unkompliziert geht selten eine Jahreshauptversammlung vonstatten. Aber der Krieger- und Soldatenverein Zolling ist gut aufgestellt und zufrieden mit der Arbeit seines Vorstands. Deshalb waren auch die Neuwahlen eine Bestätigung der Führungsriege in ihren Ämtern.

Zolling – Wahlleiter Franz Strobl stellte eingangs die Frage, ob man heuer zusätzlich zum Vorstand auch einen Ausschuss wählen sollte. Die Mitglieder waren sich aber einig, dass dieses zusätzliche Gremium auch weiterhin nicht nötig sei.

Die Wahl selbst ging zügig übe die Bühne: Als Ersten Vorsitzenden bestätigten die Mitglieder Georg Völkl in seinem Amt, sein Stellvertreter bleibt weiterhin Robert Mayr. Helmut Priller ist wieder Schriftführer, und um die Kasse kümmert sich erneut Eduard Herrler. Der wurde zuvor für die einwandfreie und ordentliche Kassenführung gelobt. Kein Wunder, der Verein steht finanziell auf soliden Beinen. „Uns geht’s gut, wir können uns Feste wie unser Gartenfest leisten“, sagte Herrler in seinem Jahresbericht.

Das musste im vergangenen Jahr drinnen stattfinden, weil das Wetter nicht mitgespielt hat, wie Völkl im Rückblick berichtete. Für heuer wünschte er sich neben gutem Wetter aber auch, dass wieder viele Mitglieder zum Fest kommen, und dass man zudem auch die jüngere Generation zum Mitfeiern motivieren könne.

Die ist beim Krieger- und Soldatenverein Zolling recht gut vertreten. „Wir haben eine gute Mischung von Jung und Alt“, sagte Schriftführer Helmut Priller über die Struktur des 186 Mitglieder starken Vereins. Man versuche, die Leute nach dem Ausscheiden aus den Jugendvereinen zu gewinnen.

Auch Frauen sind bei den Zollinger Kriegern dabei, wenn es auch nur fünf an der Zahl sind. Als vor drei Jahren die erste Frau dem Verein beitrat, hätten das zwar nicht alle Mitglieder gern gesehen, mittlerweile haben sich aber alle daran gewöhnt, sagte Priller.

Dem Verein gehe es darum, für den Frieden zu mahnen und derer zu gedenken, die in zwei Weltkriegen ihr Leben lassen mussten. „Die Frauen haben unter anderem als Trümmerfrauen und Krankenschwester ebenso den Krieg miterlebt, das darf man nicht einfach vergessen“, gab Priller zu bedenken. Und außerdem würden die Ehefrauen der Mitglieder den Verein ohnehin durch ihre Mithilfe unterstützen. Zum Beispiel bei der Reservistenfeier, die laut Völkl jedes Jahr ein Höhepunkt ist und auch im vergangenen Jahr wieder von Reservistensprecher Franz Wöhrl und dessen Familie ausgerichtet worden war.

Heuer steht neben den festen Aufgaben wie Pflege der Kriegsgräber oder die Ab haltung des Kriegerjahrtags das 50. Jubiläum des Kreisverbands der Krieger-und Soldatenvereine an. Mit mindestens zehn Personen werden sich die Zollinger daran beteiligen.

Wichtig ist auch die Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge. In 2017 habe man 750 Euro eingenommen. Früher sei das oft deutlich mehr gewesen, berichtete Völkl. Aber: „Es sind andere Zeiten“, stellte er fest. Entscheiden sei, dass die Ankündigung zur Sammlung inklusive Überweisungsträger dem Gemeinderundbrief beiliege. Das habe im vergangenen Jahr nicht geklappt, weshalbman heuer diesbezüglich noch eher Kontakt mit der Gemeinde aufnehmen werde. Denn: Die Spenden seien wichtig, damit der Verein einer seiner Ur-Aufgaben nachkommen könne, sagte Völkl.

Claudia Bauer

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