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Ein Ständchen zum Auftakt der 30-Jahr-Feier gab’s vom Blasorchester des Musikvereins Zolling unter der Leitung von Dirigent Markus Fichtner. 

Ein Ort der Musik und der sozialen Integration

Bayern, Bier und Blasmusik: Musikverein Zolling feiert 30-jähriges Bestehen

Bayern, Bier und Blasmusik: Dass das zusammengehört, wurde beim Festwochenende zum 30-jährigen Bestehen des Musikvereins Zolling deutlich.

Zolling – Bayern, Bier und Blasmusik: Dass das zusammengehört, wurde beim Festwochenende zum 30-jährigen Bestehen des Musikvereins Zolling deutlich. Mit einem Standkonzert vor dem Bürgerhaus eröffnete das Blasorchester am Freitagabend die Jubiläumsfeier. Doch zuvor hatte Bürgermeister und Schirmherr Max Riegler eine wichtige Aufgabe zu erfüllen: den Anstich des ersten Bierfasses. Er griff zum Schlegel und erfüllte seine Pflicht mit nur einem einzigen Schlag. Traditionsgemäß versammelten sich im Anschluss die „Honoratioren“, um auf ein schönes Fest anzustoßen.

„Es haben viele Dinge zusammengepasst“

30 Jahre, in denen mit viel Herzblut immer wieder Neues angestrebt und vieles erreicht wurde, galt es gebührend zu feiern. „Es haben viele Dinge zusammengepasst“, so fasste es der Mann zusammen, der die positive Entwicklung des Musikvereins Zolling von Anfang an begleitet hat. Franz Donauer war es, der als 1. Vorsitzender viel für den Aufbau und die schnelle Weiterentwicklung der Truppe getan hat.

Ein gezielter Schlag reichte, dann hatte Bürgermeister Max Riegler das erste Fass angezapft.

„Durch berufliche Verbindungen konnte ich viele interessante Auftritte ermöglichen“, erinnerte sich der Ehrenvorsitzende. Und dass es natürlich eines hervorragenden Musikers und Dirigenten bedurfte, sei unabdingbar gewesen. Ohne die Energie und Schaffenskraft von Kirchenmusiker Hans Halbinger wäre der Verein sicherlich nicht das geworden, was er heute ist, bekräftigte Donauer. Gemeinsam mit den Lehrern sei er bestrebt gewesen, die Musikschüler mit jedem Konzert und Wettbewerb nach vorne zu bringen.

Nachwuchsausbildung hat hohen Stellenwert

Die Nachwuchsausbildung und Förderung spiegelte sich nämlich auch in den regelmäßigen Wertungsspielen beim Musikbund für Ober- und Niederbayern (MON) wider. Aus dem öffentlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Leben der Ampertalgemeinde ist der Musikverein nicht mehr wegzudenken. Dabei ging es den Verantwortlichen und den ehrenamtlich Engagierten um mehr als um die instrumentale Ausbildung. Der Musikverein mit seinem Blas- und Jugendorchester war immer auch Ort sozialer Integration. Es galt die Gemeinschaft, Freundschaft und Teambildung zu fördern, verbunden mit viel Leidenschaft für die Musik. „Mit Stolz und mit großer Bewunderung habe ich die Entwicklung des Vereins hautnah erleben dürfen“, sagte Bürgermeister Riegler.

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Die Nachfrage nach Sitzplätzen im Biergarten vor dem Bürgerhaus war enorm. Bereits kurz nach Eröffnung des Festes um 18 Uhr konnte man einen Platz im Freien nur mit Glück ergattern. Liebevoll gedeckte Tische mit weiß-blauen Tischdecken sorgten im Bürgersaal für Gemütlichkeit. Für die Unterhaltung zeichneten die Blasmusik „Premium Bavaricum“, die Marktkapelle Au und später die Funk- and Soulband „Boneless Cheese“ verantwortlich. Ein schöner Auftakt, um das bisher Erreichte zu feiern. Maria Martin

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