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Zugreifen war erlaubt: Zum gegenseitigen Schutz vor Corona-Viren verteilten freiwillige Helfer in den Mitgliedsgemeinden der VG Zolling Mund- und Nasenschutzmasken. Das Gratis-Angebot wurde gerne angenommen, wie hier im Bürgerhaus in Zolling. 

Verwaltungsgemeinschaft Zolling

Bürger nehmen Angebot dankend an: 16 000 Schutzmasken verteilt

Zahlreiche Gemeinden verteilen Mund- und Nasenmasken an die Bürger. Auch in der Verwaltungsgemeinschaft Zolling. 16.000 Masken hatte man geordert. 

Zolling Seit 27. April sind alle Menschen in Bayern dazu verpflichtet, in den Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln, Masken vor Mund und Nase zu tragen. Jetzt hat auch die Verwaltungsgemeinschaft Zolling eine „Grundausstattung“ für ihre Bürger bereitgestellt. Am Mittwoch verteilten freiwillige Helfer die Einweg-Infektionsschutzmasken an die Menschen.

Die Ausgabestellen an den Feuerwehrhäusern in Zolling und den Ortsteilfeuerwehren waren rege frequentiert. 16 000 Mund-Nasen-Schutzmasken waren über den Landkreis Freising in das Zollinger Rathaus geliefert worden. Die große Frage sei zunächst gewesen: „Wie verteilen wir sie in Zeiten der Kontaktsperre an unsere Bürger“, erinnert sich Bürgermeister Helmut Priller. Ein kurzer Anruf bei den Freiwilligen Feuerwehren habe genügt. Auch die Nachbarschaftshilfe und der Helferkreis habe sich spontan bereit erklärt, die Maskenausgabe zu betreuen. „Das hat mich narrisch g‘freut, dass alle so zusammen helfen“, zeigte sich der neue Rathauschef nach den ersten Tagen im Amt gerührt. Die Ausgabe im Bürgerhaus, die bereits ab Mittag geöffnet war, und die in den Feuerwehrhäusern sei vertrauensvoll abgelaufen. Die Hygieneabstände seien eingehalten worden und keiner habe sich bereichert, sagte Priller.

Zusätzlich hätten Helfer die Masken direkt in das Seniorenheim und in die Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber gebracht. Weil es auch in der Zollinger Schule heißt: „Bitte Maske aufsetzen“, werde man die übrig gebliebenen dort abgeben, versprach der Rathauschef.

Bürger nutzen Angebot

Direkt „vor der Haustüre“ wurden die Masken am Rathaus in Haag verteilt. „Es hat alles gepasst“, resümiert Bürgermeister Anton Geier. Rund ein Drittel der Bürger habe den Service genutzt. Man sei froh, jetzt noch einige Exemplare für die Belegschaft im Rathaus im Rückhalt zu haben.

Auch in der Gemeinde Wolfersdorf hätten die Bürger die Gelegenheit ergriffen, sich und die Familienmitglieder mit den Masken einzudecken, sagt Bürgermeisterin Anita Wölfle.

Attenkirchen folgt am Samstag

In Attenkirchen erfolgt die Ausgabe der Masken am kommenden Samstag, 9. Mai, von 14 bis 16 Uhr bei der Feuerwehr, Schulstraße 10; am Maibaum in Thalham und am Bushäusl in Pfettrach. Für Bürger mit Mobilitätseinschränkungen bringt „Attenkirchen hilft“ die Masken nach Hause: Tel. (0 81 68) 40 89. Kontakt: Lisa Maier.

Maria Martin

Lesen Sie auch: Amtsantritt von Bürgermeister Helmut Priller.

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