+
Fiebern ihrem ersten großen Auftritt entgegen: Die Band „Zruck zu dir“ mit Herbert Obermeier, Günter Bischof, Waltraud und Norbert Rottmüller sowie Gerhard Huber (v. l.).

Partyband „Zruck zu Dir“ startet morgen Abend durch

Es blieb nicht bei einer Nacht

„Auf geht’s“ heißt die Party, mit der die neu formierte Band „Zruck zu dir“ morgen Abend ins Partygeschehen eingreift. Allesamt mit jeder Menge Musikerfahrung im Blut, das morgen auch bei den Besuchern des Partystadels Oberappersdorf kräftig in Wallung kommen soll.

Oberappersdorf – Die Idee kam zum 40. Geburtstag von Norbert Rottmüller im vergangenen Oktober. Um seine Gratulanten zu erfreuen, ferner zu beweisen, dass man mit 40 noch nicht zum alten Eisen zählt, bat der Jubilar kurzerhand mehrere Freude, ihn beim Vorhaben „Band für eine Nacht“ zu unterstützen. Natürlich sagten die Freunde nicht „nein“, ebenso wenig Gattin Waltraud, die als Sängerin quasi das Herzstück des Quintetts bildet. Die Proben verliefen sehr stimmig und auch der Auftritt bei der Geburtstagsparty kam prächtig an, weshalb laut nachgedacht wurde, ob dieser Erfolg nur ein kurzes Intermezzo sein sollte. Natürlich nicht, weshalb sich Norbert Rottmüller, Waltraud Rottmüller, Günter Bischof, Herbert Obermeier und Gerhard Huber zur Bandgründung entschlossen. Dabei war allen eines klar: Dem Wiedereinstieg war ein großzügiger Vorlauf nötig.

Die Zeit derAbstinenz ist vorbei

Denn nach mehreren Jahren Abstinenz sollte ein Einstieg ins regionale Musikgeschehen dann schon richtig erfolgen, so einhellige Meinung. Also mit entsprechender Anlage, Effekten und Equipment, die heute zum Standard gehören. Weil für im heutigen Partyleben auch das „Drumherum“ immer wichtiger wird, wurde nicht nur in eine Soundanlage, sondern auch in technisches Gerät für eine Light-Show mit vielen Spezialeffekten ordentlich investiert. Doch weil die „Hardware“ ohne die entsprechende Füllung nichts nutzt, folgten wöchentlich mehrmalige Treffen für Proben, Soundchecks und Feinabstimmung.

Und woher kam der Name „Zruck zu dir“. „Der ist meiner Frau zu verdanken“, sagt Norbert Rottmüller und lächelt. Die Zeile stammt aus dem Lied „Hallo Klaus“, mit der die Gruppe „Nickerbocker und Biene“ einst zu Zeiten der Neuen Deutschen Welle für Furore sorgten. „Der Song ist künftig Eingangslied bei unseren Auftritten“, verrät der 40-Jährige schon mal, auf was sich die Zuhörer zur Einstimmung freuen dürfen.

Das Eingangsliedist schon fix

Ansonsten besteht das Musikrepertoire aus Coversongs verschiedenster Musikrichtungen, die natürlich den jeweiligen Veranstaltungen angepasst werden. Und da die Musiker Instrumente von Keyboard bis „Steirischer“ abdecken, sind vielfältige Stilrichtungen möglich. Die Bandgründung hat sich bereits gut herumgesprochen, freut sich Norbert Rottmüller mit Verweis auf zahlreiche Aufträge für die Band.

So folgt dem Auftritt am morgigen Samstag bereits eine Woche später ein Gastspiel beim Nandlstädter Hopfenfest, zudem wurde die Band auch schon für mehrere Faschingsbälle in Zolling und Nandlstadt gebucht.

„Natürlich sind wir schon aufgeregt“, gibt Norbert Rottmüller offen zu, der morgigen Premiere im Obermeier-Stadel in Oberappersdorf entgegenzufiebern: „Aber es gibt kein ,zruck’ mehr“. 

Martin Hellerbrand

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Froh über Debatten, verärgert über Jusos
Bei der Freisinger SPD weiß man nicht so genau, was man davon halten soll, dass der Bundesparteitag den Weg für die GroKo geebnet hat. „In Jedem schlugen zwei Herzen“, …
Froh über Debatten, verärgert über Jusos
Falscher Brite sitzt in Eichstätt hinter Gittern
Was macht man, wenn man einen fremden Reisepass findet? Ein Nigerianer wollte damit nach Kanada. Jüngst scheiterte der 27-Jährige jedoch am Flughafen München bei dem …
Falscher Brite sitzt in Eichstätt hinter Gittern
Ein zweites Bierzelt: Bekommt der Freisinger Festwirt Konkurrenz?
Wer auf dem Freisinger Volksfest bei den kommenden drei Auflagen als Festwirt fungieren wird, steht fest. Aber vielleicht nicht alleine! 
Ein zweites Bierzelt: Bekommt der Freisinger Festwirt Konkurrenz?
Weltladen Freising: Menschen müssten nicht hungern
„Essen ist politisch“ prangt in großen Buchstaben auf der Schaufensterscheibe des Weltladens. Dahinter sind eine Weltkugel und Lebensmittel aus fairer sowie …
Weltladen Freising: Menschen müssten nicht hungern

Kommentare