Historischer Erfolg: Dreßen gewinnt Abfahrt in Kitzbühel

Historischer Erfolg: Dreßen gewinnt Abfahrt in Kitzbühel
Interview für den Radiosender radioeins mit Verena Betz von Amazon (l.) Gesa Ufer von radioeins (M.) im Gespräch mit Friedrich Kalpenstein.

Autor Friedrich Kalpenstein auf der Loveletter Convention in Berlin

Blind Date mit den Fans

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Palzinger - Der Palzinger Autor Friedrich Kalpenstein war mal wieder „on tour“. Auf der LoveLetter Convention in Berlin ging er am Wochenende unter anderem in einem Blind Date auf Tuchfühlung mit seiner weiblichen Leserschaft – und hat dabei 700 Damen kennengelernt, wie er mit einem Augenzwinkern verrät.

„Das Leben ist kein Zweizeiler“. So heißt der nächste Roman des Palzinger Autors Friedrich Kalpenstein, der am 17. Mai erscheint. Es ist zwar kein klassischer Liebesroman. „Aber zwischen den Zeilen ist Liebe zu finden“, verrät der Autor. Und diese Tatsache hat ihn jetzt nach Berlin zur LoveLetter Convention geführt. „Es ist das Treffen für Liebesromanleser und -Autoren“, sagt Kalpenstein. „Und ich war mittendrin – und wurde mit offenen Armen empfangen.“

Es sei ein einzigartiges Erlebnis gewesen, 700 begeistertes Leserinnen und Fans dieses Genres kennenzulernen, schwärmt der 44-Jährige. Insgesamt waren 59 Autoren mit von der Partie – darunter unter anderem Poppy J. Anderson, Frieda Lamberti, Nikola Hotel, Tanja Neise, Mira Morton und viele andere. Ein Highlight war für den Palzinger das Blind Date. Hierfür konnten sich Kalpensteins Fans anmelden und hatten dann die einmalige Gelegenheit, in einer Cafeteria im kleinsten Kreis auf die Autoren zu treffen – ohne zu wissen, auf welche – und sie mit Fragen zu löchern. „Das haben die Leserinnen dann auch getan“, sagt Kalpenstein und lacht.

Neben den zwei häufigsten Fragen: „Kann ich ein Foto machen?“ und „Bekomme ich ein Autogramm“, die der Autor natürlich immer mit einem Ja beantwortete, wollten die Fans auch noch ganz andere Dinge wissen: „Sind deine Bücher reine Fiktion“, „Bekommst du viel Fanpost?“, „Warum liest du die Hörbücher nicht selbst?“ oder „Hast du selbst auch einen Rauhhaardackel?“ Auch darauf gab Kalpenstein bereitwillig Auskunft. Ziemlich gerührt ist der Palzinger von der Ausdauer mancher Fans: teilweise, so erzählt er, hätten sie für die Signierstunde drei Stunden in der Kälte gestanden, bis endlich die Tore geöffnet wurden, und sie sich eines der signierten Bücher sichern konnten. „Da war es selbstverständlich, dass die Autoren sich gerne die Zeit genommen haben, bis auch das letzte Foto geschossen war."

Die Fans fragen - der Autor antwortet:

Hast du die Szene mit dem Speeddating selbst recherchiert?

Dieser Kelch ist glücklicherweise in meinem Leben an mir vorübergegangen. Die Szenen im Buch sind reine Fiktion und sicherlich überzeichnet. So stelle ich es mir vor – und bin deshalb froh, dass ich nie auf sowas zurückgreifen musste.

Hattest du schon einmal eine Schreibblockade?

Bisher noch nie. Dafür habe ich noch zu viele Themen im Hinterkopf. Wenn es doch einmal passiert, gehe ich unter Leute, raus auf die Straße. Die Chance, dort Inspiration zu finden, ist größer als vor dem leeren Bildschirm.

Wieso liest du das Hörbuch nicht selbst?

Ein Hörbuch einzusprechen ist ein Handwerk, das gelernt sein will. Dafür hat ein Schauspieler die Voraussetzungen. Ich hab’ bei einer Lesung sehr viel Spaß. Da besteht die Möglichkeit, mit Gestik und Mimik zu agieren.

Hast du selbst einen Rauhhaardackel?

Leider nicht. Irgendwann aber wird es im Leben meiner Frau und mir noch einen Hund geben, das ist sicher.

Bekommst du viel Fanpost?

Ich bekomme Fanpost. Doch die Zeiten haben sich geändert und so treten die Fans eher über die sozialen Medien mit mir in Kontakt – sei es über Mail, Facebook oder Twitter. Auch bekomme ich immer noch Trauben-Nuss-Schokolade – die Lieblingssorte von Herbert aus meinen Romanen.

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