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Auf Hügeln und in genau berechneten Anfahrtswinkeln können Kinder und Jugendliche auf einem Dirtpark richtig Spaß haben. 

Gespräche mit Planer laufen bereits

Die Gemeinde Zolling denkt laut über einen Dirtpark nach

  • Andrea Beschorner
    vonAndrea Beschorner
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Kinder und Jugendliche haben eine Fetzengaudi in sogenannten Dirtparks. Jetzt will auch Zolling einen solchen Radlparcours errichten. 

Zolling – Einige Gemeinden im Landkreis Freising haben bereits einen Dirtpark. Jetzt überlegt auch Zolling, für Kinder und Jugendliche so eine Anlage zu errichten, wie Bürgermeister Helmut Priller in der jüngsten Gemeinderatssitzung bekannt gab. Das Ganze ist auf einen Antrag der ÜWG-Fraktion begründet. Und der Bürgermeister hat sich im Vorfeld zu dem Thema nicht nur schlau gemacht, sondern hat sich selbst mal mit dem Rad auf so einen Rundkurs begeben, hat eine Testfahrt in der Nachbargemeinde Kirchdorf gemacht. Sein Urteil: „Da braucht’s schon ein bisschen Mut und Überwindung dazu, aber es macht richtig Spaß.“ So ein Rundkurs auf einem geeigneten Gelände mit Hügeln und Kurven diene dazu, bei den Kindern nicht nur die Bewegung zu fördern, sondern auch die Koordination zu trainieren, sagte der Rathauschef.

Dirtpark kann nicht einfach selbst angelegt werden

Freilich könne man die Hügel und Anfahrtswinkel nicht in Eigenregie selbst irgendwie aufschütten und anlegen. „Aus Sicherheitsgründen sind da ganz bestimmte Höhen und Winkel zu beachten“, sagte Priller.

Zuallererst brauche man für so ein Projekt ein geeignetes Grundstück. Da ist die Gemeinde aktuell schon dran, mit einem Planer auch schon im Gespräch, im nächsten Schritt solle beides – das Grundstück und die erste Planung samt Kostenschätzung – dem Gemeinderat vorgelegt werden. Die optimale Grundstücksgröße würde sich laut Bürgermeister auf 60 mal 40 Meter belaufen. Und je nachdem, in welcher Ausführung man einen Dirtpark errichte, seien Zuschüsse von bis zu 80 Prozent „drin“.

Priller: „Ich glaube an die Sache. Die Dirtparks, die ich mir bislang angeschaut habe, waren sehr gut besucht.“ Dringend in die Überlegungen und Planungen einfließen lassen solle man einen Bereich für kleinere Kinder – mit kleineren Hügeln und entsprechendem Schwierigkeitsgrad.

Zudem wichtig laut Priller: Bevor so ein Dirtpark in Betrieb genommen wird, muss eine Nutzungssatzung verabschiedet werden, denn: „Der Dirtpark muss für jedermann zugänglich sein.“

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