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Glasfaser für alle in Zolling, Haag, Attenkirchen und Wolfersdorf

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Strahlende Gesichter bei der Vertragsunterzeichnung: (v. l.) Telekom-Regionalmanager Bernhard Multerer und die VG-Bürgermeister Mathias Kern (Attenkirchen), Anton Geier (Haag/gleichzeitig VG-Vorsitzender), Anita Wölfle, (Wolfersdorf), Helmut Priller (Zolling) und VG-Geschäftsführer Eugen Altmann.
Strahlende Gesichter bei der Vertragsunterzeichnung: (v. l.) Telekom-Regionalmanager Bernhard Multerer und die VG-Bürgermeister Mathias Kern (Attenkirchen), Anton Geier (Haag/gleichzeitig VG-Vorsitzender), Anita Wölfle, (Wolfersdorf), Helmut Priller (Zolling) und VG-Geschäftsführer Eugen Altmann. © Martin

Die Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Zolling haben ihre Hausaufgaben gemacht was schnelles Internet angeht. Jetzt ist die Telekom am Zug.

Zolling - Homeoffice und Homeschooling haben gezeigt: Schnelles Internet via Glasfaserkabel ist wichtig. Dass die 6000 Haushalte im gesamten Gebiet der Verwaltungsgemeinschaft Zolling (VG) bald mit einer Bandbreite bis zu einem Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) ausgestattet sein können, dafür unterzeichneten die VG-Bürgermeister in diesen Tagen eine gemeinsame Erklärung mit der Deutschen Telekom.

Die Bürger der Kernorte in den vier Gemeinden können sich bereits im vierten Quartal 2022 für die Produktbestellung vormerken lassen, die übrigen Gebiete zum vierten Quartal 2023. Die Telekom werde rechtzeitig informieren, erklärte Regionalmanager Bernhard Multerer bei der Vertragsunterzeichnung im Sitzungssaal des Zollinger Rathauses. „Ein sehr gutes Angebot“, betonten VG-Leiter Anton Geier und VG-Geschäftsführer Eugen Altmann.

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Nach intensiven Gesprächen und Markterkundungen hätten sich die vier VG-Mitgliedsgemeinden Attenkirchen, Haag, Wolfersdorf und Zolling für die Telekom entschieden. Das Unternehmen werde die Maßnahme eigenwirtschaftlich ausbauen. Es entstünden weder Kosten für die Gemeinde, noch müsse auf staatliche Fördergelder zurückgegriffen werden. Für die Bürger sei der Glasfaserhausanschluss kostenfrei, „ohne Produktverpflichtung“, betonte Multerer. Um den Glasfaseranschluss auf privatem Grund installieren zu können, brauche man allerdings das Einverständnis der Eigentümer.

Bis Ende 2025 könne der Glasfaseranschluss für die VG umgesetzt sein, kündigte Altmann an. Dass man mit der Telekom sicherlich den richtigen Partner gefunden habe, bekräftigte nicht nur VG-Leiter Anton Geier, sondern auch die Bürgermeister der vier Mitgliedsgemeinden.

Die baulichen Voraussetzungen seien von der Firma im Ort bereits gelegt, sagte Bürgermeister Helmut Priller. Das hieße, dass keine großen Baumaßnahmen nötig seien. Als „nachhaltigste Lösung“ bezeichnete Attenkirchens Bürgermeister Mathias Kern das Angebot der Telekom. Der Attenkirchener Gemeinderat habe sich, wie in den anderen Mitgliedsgemeinden, geschlossen dafür ausgesprochen.

Wolfersdorfs Bürgermeisterin Anita Wölfle zeigte sich ob des Angebots der Telekom ebenfalls glücklich. Nun seien die Bürger gefragt. Mit ihrem Einverständnis könne der Ausbau bald starten. Um den Glasfaseranschluss legen zu können, müsse die ausführende Firma nämlich privaten Grund betreten. Und dazu brauche man natürlich das Einverständnis der Eigentümer. Die Telekom werde rechtzeitig informieren, betonte der Regionalmanager Bernhard Multerer.

Gut zu wissen

Über www.telekom.de/glasfaser können sich Bürger informieren und jetzt schon registrieren lassen.

Maria Martin

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