1. Startseite
  2. Lokales
  3. Freising
  4. Zolling

Helmut Priller steigt in den Ring: Ehemaliger Stadtrat von Freising will Zolling regieren

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Claudia Bauer

Kommentare

null
Stolz auf den Kandidaten: Karl Toth (l.), der Vorsitzende der UBZ, präsentierte Helmut Priller als Zollings Bürgermeisterkandidaten. © Bauer

Die Suche nach einem geeigneten Bürgermeisterkandidaten war nicht einfach, gestand UBZ-Vorsitzender Karl Toth – aber letztlich doch von Erfolg gekrönt: Helmut Priller wird seinen Hut für die UBZ in den Ring werfen.

ZollingMit Priller hat man sich einen erfahrenen und umtriebigen Kommunalpolitiker ins Boot geholt. Und so präsentierte Karl Toth bei der Versammlung seiner parteilosen Vereinigung am Dienstag den Kandidaten nicht ohne Stolz. Priller, seit Jahren wohnt er mit Frau und Kindern in Oberzolling, kann eine ganze Reihe von Ämtern im politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereich vorweisen.

Der gelernte Heizungs- und Lüftungsbauer mit eigenem Handwerksbetrieb und Ingenieurbüro für Energie- und Versorgungstechnik, hat sich stets auch über seine Arbeit hinaus engagiert. So ist er zum Beispiel Mediator für Streitfragen am Bau, stellvertretender Kreishandwerksmeister und Obermeister der Innung Heizung & Sanitär für die Landkreise Freising und Erding. Politisch hat er bei der ödp Freising viel Erfahrung gesammelt. Als Stadtrat in der Domstadt brachte er zwischen 2009 und 2014 mit dem Gremium wichtige Projekte wie die Innenstadtsanierung auf den Weg und war unter anderem im Aufsichtsrat der Wohnungsbaugesellschaften von Stadt und Landkreis.

Prillers neue politische Heimat: Von der ödp zu den Freien Wählern

Im Kreisrat ist er außerdem, und seit diesem Jahr hat er nun bei den Freien Wählern eine neue politische Heimat gefunden. Für Zolling hat Priller konkrete Pläne und viele Ideen. Ganz oben auf der Liste steht für ihn gelebte Demokratie. „Wenn ein Bürgermeister im Sinne seiner Bürger handeln will, muss er rausgehen und nah an den Menschen sein“, sagte er mit Nachdruck. Konkret will er regelmäßige Bürgerversammlungen und -sprechstunden abhalten und außerdem für alle mobil erreichbar sein. „Meine Handynummer wird bekanntgegeben, die darf jeder haben.“ Auch auf seine Arbeit als Chef der Gemeindeverwaltung würde er sich freuen, möchte dort seine Erfahrungen als Unternehmer im Mittelstand einbringen. „Das ist eine tolle, neue Aufgabe.“

Wohnraum als großes Zollinger Thema steht ebenfalls auf seiner Agenda. Priller setzt dabei nicht nur auf Reihen- und Einzelhäuser, sondern auch auf den sozialen Wohnungsbau. „Das ist eine neue Aufgabe für Kommunen, der müssen wir uns stellen“, sagte er. All das soll aber immer mit Blick auf die dörflichen Strukturen und den Erhalt von Grünflächen geschehen. Für die Ortsteile wie Palzing oder Oberappersdorf hat Priller auch Ideen und kann sich zum Beispiel vorstellen, dass auch dort eine KiTa entstehen könnte. In Sachen Gewerbe setzt er vor allem darauf, die Entwicklung ortsansässiger Betriebe zu fördern und das Vergaberecht bei gemeindlichen Projekten so weit wie möglich dafür zu nutzen.

Wahlkampfthemen: Kindertagesstätten, Seniorenbetreuung, Helferkreis Asyl und vieles mehr

Karl Toth ergänzte schließlich noch die Anliegen der UBZ: Betreuung für Senioren schaffen, damit diese weiter im Ort leben könnten, und auch der Helferkreis Asyl sowie die Nachbarschaftshilfe sollen mehr Unterstützung erfahren. Und dann ist da noch das Thema Radweg von Palzing nach Haindlfing. „Das wird ein Knochenjob“, sagte Toth. Aber auf die Kommunalwahl blickt der Vorsitzende mit Zuversicht: „Wir haben einen vielseitigen Kandidaten, der gut ausgestattet ist mit kommunalpolitischem Wissen und weiß, wovon er redet.“

Die SPD in Freising hat einen Landratskandidaten nominiert.

Auch interessant

Kommentare