Innungssieger 2021 (v.l.): Maria Pleßl (Schreinerin), Robert Althier (Anlagenmechaniker Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik), Franz Moritz Irl (Maurer) und Robin Aschka (Zimmerer) mit Martin Reiter (l.) und Franz-Xaver Peteranderl. Nicht auf dem Bild Julian Schreiner (Fliesenleger), Tristan Lips (Bäcker) und Lea Franz (Friseurin).
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Innungssieger 2021 (v.l.): Maria Pleßl (Schreinerin), Robert Althier (Anlagenmechaniker Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik), Franz Moritz Irl (Maurer) und Robin Aschka (Zimmerer) mit Martin Reiter (l.) und Franz-Xaver Peteranderl. Nicht auf dem Bild Julian Schreiner (Fliesenleger), Tristan Lips (Bäcker) und Lea Franz (Friseurin).

Freisprechungsfeier in Zolling

Junge Gesellinnen und Gesellen des Handwerks aus dem Kreis Freising nehmen Diplom und Lob im Empfang

Die Wertschätzung, die die jungen Gesellinnen und Gesellen des Handwerks aus dem Kreis Freising bei ihrer Freisprechungsfeier erfuhren, war enorm.

Zolling - Trotz der Corona-Krise hat der Nachwuchs im Handwerk wieder sämtliche Hürden bewältigt. Bei der Freisprechungsfeier am Samstagabend im Zollinger Bürgerhaus gab es viel Lob für die jungen Leute, die vor kurzem ihre Gesellenprüfung abgelegt haben. „Ihr habt es geschafft, meine aufrichtige Gratulation“, wandte sich Kreishandwerksmeister Martin Reiter an die frisch gebackenen Gesellen.  Von 88 Auszubildenden im Landkreis hätten 71 die anspruchsvolle Prüfung bestanden. „Tragt den Stellenwert des Handwerks weiter“, riet der Zollinger Bürgermeister und derzeit noch stellvertretende Kreishandwerksmeister, Helmut Priller. „Alle Türen stehen Euch offen, Eure Zukunft ist rosig.“

Innungssieger 2020 (v.l.) Maximilian Triller (Anlagenmechaniker Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik), Stefanie Lamprechtinger (Bäckerei-Fachverkäuferin), Bernd Müller (Fliesenleger), Andreas Döbl (Maurer) und Johanna Maria Neumair (Friseur); nicht auf dem Foto: Franziska Sellmaier (Schreinerin) und Paul-Julian Hanrieder (Zimmerer); Glückwünsche gab’s von Kreishandwerksmeister Martin Reiter (2. v. l) und Franz-Xaver Peteranderl (r.), Präsident der Handwerkskammer für München und Oberbayern. 

Die jungen Gesellinnen und Gesellen sollten sich im Klaren sein, dass sie mit dem Handwerk etwas erlernt hätten, für das sie „jeder Bürohengst beneide“, betonte der Präsident der Handwerkskammer für München und Oberbayern, Franz-Xaver Peteranderl. „Ihr schafft etwas mit den eigenen Händen, auf das ihr stolz sein könnt.“ Allerdings sollten sich die Absolventen nicht auf dem bisher Erreichten ausruhen. Nach drei Jahren Ausbildung seien sie zwar jetzt am Gipfel angekommen. In der Ferne gebe es aber „weitere schöne Gipfel“, die zu erklimmen, sich lohne, so der Handwerkspräsident. Die Meisterprüfung etwa, die Peteranderl mit dem Montblanc oder dem Matterhorn verglich – zwei Berge, die als schwierig zu besteigen gelten. „Bleibt nicht stehen, bleibt wissbegierig und bildet euch weiter.“ In keinem anderen Beruf seien die Voraussetzungen so gut wie im Handwerk, einmal selbst auf dem Chefsessel sitzen zu können.

„Handwerker sind immer willkommen“, meinte Staatsminister Florian Herrmann. Das Bild des Handwerkers in seiner Vielfalt könne sich sehen lassen. Ein Studium an Hochschule und Universität als einzige Alternative anzuvisieren, das sei die „falsche Ausrichtung“, betonte Herrmann. „Spätestens in zehn Jahren werdet ihr sehen, dass ihr ihm Vergleich zu Akademikern nicht die zweiten Sieger seid.“ Außerdem könne man auch als Handwerker an jeder bayerischen Hochschule ein Studium aufnehmen“, fügte Peteranderl an.

Diplome für die jungen Gesellinnen & Gesellen

Im Anschluss an die Grußworte durften die jungen Leute aus den Gewerken Maurer, Fliesenleger, Bäcker, Fachverkäuferin im Lebensmittelhandel, Fachrichtung Bäckerei, Friseur, Anlagenmechaniker, Sanitär, Heizungs- und Klimatechnik, Schreiner und Zimmerer ihr Diplom aus den Händen der Obermeister abholen. Weil man die Freisprechungsfeier im letzten Jahr coronabedingt nicht abhalten konnte, erhielten auch die Innungssieger aus dem Jahr 2020 eine gesonderte Ehrung.

Maria Martin

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