+
Enormes Interesse herrscht in Zolling an der B-Frage: Wer wird der Nachfolger von Bürgermeister Max Riegler? Einer der Bewerber, Helmut Priller von den Unabhängigen Bürgern Zollings, gab jetzt im Gasthaus Hörhammer seine Live-Bewerbung ab. Der Saal war rappelvoll, es mussten sogar noch zusätzlich Stühle herbeigeschleppt werden.

Unabhängige Bürger Zolling

Helmut Priller verspricht: Als Ortschef für jeden am Handy erreichbar

Das Interesse war groß, als die Unabhängigen Bürger Zolling am Freitag zur Wahlveranstaltung einluden. Dabei präsentierte die Truppe um Helmut Priller ihre Themen.

Zolling – Konkrete Entwicklungsprojekte für Zolling und die Ortsteile stellte UBZ-Bürgermeisterkandidat Helmut Priller bei der Wahlveranstaltung der Unabhängigen Bürger Zolling am Freitagabend vor. Der Saal im Gasthaus Hörhammer war rappelvoll. Es mussten zusätzlich Stühle aufgestellt werden.

Dass der 57-jährige Heizungs- und Lüftungsbauer aus Oberzolling kommunalpolitische Erfahrung als Stadt- und Kreisrat in Freising mitbringt, aber auch jede Menge Know-how als selbstständiger Unternehmer, das zeigte sein leidenschaftliches Statement für die künftige Dorfentwicklung. Aus der Verwaltung im Rathaus ein Team zu formen, das seine Aufgaben mit Freude ausführe, sei ihm ein großes Anliegen, meinte Priller eingangs. Regelmäßige Bürgersprechstunden im Rathaus wolle er einführen und eine Mobilfunk Telefonnummer einrichten, die jedem öffentlich zugänglich sei. So sei der Bürgermeister stets persönlich erreichbar.

Priller will Gründung von Wohnungsbaugesellschaft vorantreiben

Einer der Schwerpunkte der kommunalpolitischen Arbeit liege in der Beschaffung von Bauland. Bezahlbaren Wohnraum ausweisen, sei ihm ein Anliegen. Wo und welcher Bedarf zukünftig an Wohnungen und Bauland zu erwarten sei, das sollte durch einen Entwicklungsplan geprüft werden, betonte Priller. Er werde die Gründung einer Wohnungsbaugesellschaft vorantreiben, denn auch sozial geförderter Wohnungsbau sei Gemeindeaufgabe. Um Bürgerstuben und Bürgersaal nachhaltig zu beleben, müsse eine bauliche Umgestaltung stattfinden, so dass ein unabhängiger Betrieb von Gaststätte und Saal möglich sei. Der Saal müsse mit eigenem Schankbereich und Kühlung ausgestattet sein, die Räume für Catering und Essensausgabe neu angeordnet werden.

Bereit für den Wahlkampf: (v. l.) Helmut Priller (Bürgermeisterkandidat), Manuela Flohr, Stefan Birkner, Karl Toth, Jörg Albrecht, Manuela Michel, Willi Schulz, Simone Wenz, Alexander Hildebrandt, Julia Dichtl, Jochen Fischer, Stephan Griebel und Sandra Smolka. Nicht auf dem Foto: Wolfgang Hilz, Johannes Forster und Robert Mayr.

Was Priller ebenfalls vorantreiben möchte, das sind zusätzliche Personalstellen für einen Referenten im Bereich Kultur, Sport und Freizeit und einen Gerätewart für die Freiwilligen Feuerwehren in Zolling und den Ortsteilen. Eine Daueraufgabe für die Gemeinde liege im Bereich des Hochwasserschutzes vor. Ein Risikomanagement müsse erarbeitet werden. Dazu zähle natürlicher Rückhalt, technischer Hochwasserschutz sowie die Hochwasservorsorge.

Kommunalwahl 2020 in Bayern: Welche Aufgaben hat der Bürgermeister?

Service

Die Bürgermeisterkandidaten aller Gemeinden aus dem Landkreis Freising, haben wir für Sie in unserem Überblicksartikel zu den Kommunalwahlen 2020 aufgelistet. Zudem können Sie sich in unserem Artikel zu den Landratswahlen über die dort antretenden Kandidaten informieren. Alle weiteren Hintergrundberichte finden Sie auch auf unserer Themenseite zu den Kommunalwahlen 2020 im Landkreis Freising.

Freising-Newsletter:

Alles aus Ihrer Region! Unser brandneuer Freising-Newsletter informiert Sie regelmäßig über alle wichtigen Geschichten aus dem Landkreis Freising - inklusive aller Entwicklungen rund um die Kommunalwahlen auf Gemeinde- und Kreisebene. Melden Sie sich hier an.

Nach Starkregen: Bürger ärgert sich über Fäkalienflut im Garten

Wie dringlich das sei, das machte ein Anlieger des Forellenwegs in der Diskussion deutlich. Nach Starkregenereignissen sei der heimische Garten mit Fäkalien „aus der ganzen Verwaltungsgemeinschaft“ überflutet, meinte der junge Mann. Notwendige Maßnahmen seien überfällig. Eine breite Mischung aus Erfahrung, Kompetenz und jugendlichem Elan beinhaltet die Liste der Kandidaten für den Gemeinderat. Das Durchschnittsalter liegt bei 49 Jahren. Angeführt wird die Liste von Fraktionsvorsitzendem und zweitem Bürgermeister Karl Toth, gefolgt von Julia Dichtl, Manuela Flohr und Wolfgang Hilz.

Dem Bürgermeisterkandidaten-Trio von UBZ, CSU und der Überparteilichen Wählergemeinschaft (ÜWG) können die Zollinger übrigens am 5. März im Bürgerhaus auf den Zahn fühlen. Dorthin lädt das Freisinger Tagblatt zur Podiumsdiskussion ein, die von stellvertretendem Redaktionsleiter Wolfgang Schnetz moderiert wird

Maria Martin

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

„Mag nicht, wenn nichts vorwärts geht“: Landratskandidat Tobias Weiskopf (FDP) will anpacken
Tobias Weiskopf (FDP) will der neue Freisinger Landrat werden. Im Interview spricht er über seine Vorhaben und darüber, was ihn am Landkreis stört.
„Mag nicht, wenn nichts vorwärts geht“: Landratskandidat Tobias Weiskopf (FDP) will anpacken
Neufahrn: Podium zur Bürgermeisterwahl im Video - Stimmen Sie ab, welcher Kandidat überzeugt
Kurz vor der Bürgermeisterwahl in Neufahrn haben sich die Kandidaten zur Podiumsdiskussion getroffen. Hier gibt‘s die Debatte im Video - und eine Abstimmung.
Neufahrn: Podium zur Bürgermeisterwahl im Video - Stimmen Sie ab, welcher Kandidat überzeugt
Immer mehr Unfälle im Kreis Freising – eine Zahl ist „besorgniserregend“
Im Kreis Freising kracht es immer öfter. Das zeigt die Verkehrsbilanz des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord. Die Zahl der Wildunfälle ist „besorgniserregend“.
Immer mehr Unfälle im Kreis Freising – eine Zahl ist „besorgniserregend“
„Abschreckung geht gar nicht“: Landratskandidat Robert Wäger (Grüne)
Robert Wäger (Grüne) will der Freisinger Landrat werden. Im Interview spricht er über seine Vorhaben und darüber, was ihn am Landkreis stört.
„Abschreckung geht gar nicht“: Landratskandidat Robert Wäger (Grüne)

Kommentare