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„Anwalt der Bürger“: Georg Völkl will für die ÜWG in Zolling Bürgermeister werden

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Zeigen Geschlossenheit: Die Kandidaten, die für die Überparteiliche Wählergemeinschaft ins Rennen gehen, wollen vor allem ein offenes Ohr für die Bürger haben. © Fuchs

Die Überparteiliche Wählergemeinschaft Zolling schickt Georg Völkl ins Rennen um den Rathaus-Sessel. Er möchte „Anwalt der Bürger sein und nicht deren Staatsanwalt“.

Zolling – „Ich will Anwalt der Bürger sein und nicht deren Staatsanwalt“, verkündete Georg Völkl. Er wird von der Überparteilichen Wählergemeinschaft (ÜWG) Zolling ins Rennen um den Chefposten im Rathaus geschickt. Am Donnerstag stellten sich er und die Gemeinderatskandidaten offiziell vor.

Bürger sollen sich „besser verstanden fühlen“

„Die Gemeindebürger wussten jetzt schon, dass sie mich kontaktieren können, wenn es ein Problem gab“, sagte Völkl. „Das wird natürlich auch so bleiben, wenn ich Bürgermeister werden sollte.“ Ihm hätten einige Bürger berichtet, sich wie Bittsteller zu fühlen, wenn sie im Rathaus ihre Anliegen vorbringen. Völkl verspricht eine klare Verbesserung: „Ich werde daran arbeiten, dass die Bürger sich besser verstanden fühlen und Verwaltungsabläufe schneller über die Bühne gehen.“ Auch das soziale Leben, das Vereinsleben, der Baulandgewinn sowie Umwelt und Verkehr liegen ihm als zentrale Themen am Herzen.

ÜWG steht voll hinter Völkl

Die ÜWG steht voll hinter ihm: Einstimmig befürworten sie seine Kandidatur. So einfach wie es für die Gruppierung war, einen geeigneten Bürgermeisterkandidaten zu finden, so schwer war das Füllen der Gemeinderatsliste. Erst wenige Stunden vor der Versammlung wurde diese vervollständigt.

Liste einstimmig abgesegnet

Bernd Hoisl, der bereits seit zwei Wahlperioden im Gemeinderat mitwirkt, geht auf Listenplatz eins erneut ins Rennen. Den zweiten Platz besetzt Christian Wiesheu: Er hatte bereits bei der vorangegenen Wahl kandidiert und versucht sein Glück nun erneut. Er will besonders die Vereine fördern. Auf Platz drei der Liste geht Franz Lohr ins Rennen. Er arbeitet seit zwölf Jahren im Gemeinderat. Die jüngste Kandidatin belegt den vierten Platz: die 25-jährige Barbara Schlichenmaier will sich vor allem sozialen Themen widmen. Klaus Unger, Markus Pöschl und Christian Sellmaier belegen die Plätze fünf, sechs und sieben. Hans Schopf geht auf Platz acht ins Rennen, gefolgt von Andreas Finkenzeller, Daniel Pfabenhauer, Stephan Trostl und Markus Bilian. Heinrich Denk, Bernhard Hies, Alexandra Kuba-Schuster und Karlheinz Wolf besetzen die letzten Plätze. Auch die Liste segnete die ÜWG einstimmig ab. Pascale Fuchs

Alle Infos über die Kommunalwahl 2020 in allen Gemeinden finden Sie in unserem großen Überblicks-Artikel.

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