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Eine Woche voller Respekt organisierten (v.l.)  die Schülersprecher Tedi Lefterov, Sebastian Müller, Eva-Maria Heinemamm (hinten v.l.) die Vertrauenslehrer Angela Flohr, Joachim Schwarz und Sandra Giebfried

Mittelschule Zolling

R-E-S-P-E-K-T

Eine Woche voller Respekt: Im Rahmen des diesjährigen Mittelschultags, der traditionell von den Schülermitverwaltungen (SMV) organisiert wird, bemühten sich die Schüler an der Mittelschule in Zolling gleich eine ganze Woche lang, die gegenseitige Wertschätzung in der Schulfamilie zu steigern.

ZollingKonkrete Ideen für mehr Respekt untereinander gab es viele: die Schülersprecher Sebastian Müller, Tedi Lefterov und Eva-Maria Heinemann hatten sich etwas ganz besonderes ausgedacht. Jeden Morgen, kurz nach Schulbeginn, klickte es in der Schulsprechanlage: Statt einer Durchsage der Schulleitung wandten sich die Schülersprecher mit selbst verfassten Texten an ihre Mitschüler. Am vergangenen Mittwoch wollte man zum Thema „Lächeln“ sensibilisieren. „Wie wäre es, wenn wir unseren Lehrer einfach öfter ein Lächeln schenken“, regte Eva-Maria Heinemann an. „Natürlich geht die Achtung und Höflichkeit auch von den Lehrern aus“, sagt die Klassenleiterin der 7Ma, Angela Flohr, die zusammen mit Sandra Giebfried und Joachim Schwarz das Projekt als Vertrauenslehrer betreut. In mehreren Unterrichtsstunden setzten sich die Schüler der Mittelschule mit dem Schlagwort Respekt auseinander. Sie gingen der Frage nach, was Respekt für sie bedeute und diskutierten, was respektvolles Miteinander ausmache. Das Ergebnis hielten sie in selbst gestalteten Plakaten fest, die sie an verschiedenen Stellen im Schulhaus - gut einsehbar für die Grundschüler – platzierten.

Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit

„Hilfsbereit sein, Verantwortung übernehmen und Freundlichkeit“, das bedeute für sie der Begriff Respekt, sagt Eva-Maria Heinemann. „Die Woche hat definitiv etwas gebracht“, freut sich Joachim Schwarz. „Wenn wir das alle Jahre machen, so bleibt langfristig bei den Schülern was hängen. Die Migrantenkinder aus der Gemeinschaftsunterkunft in Zolling, die seit diesem Schuljahr die Mittelschule besuchen, seien ebenfalls in das Projekt eingebunden, betonen die Schülersprecher. „Das ist alles ganz normal bei uns.“

Maria Martin

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