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Neuwahlen bei der Zollinger CSU

Sellmaier genießt Vertrauen

Der CSU-Ortsverband Zolling hat seine Vorstandschaft bestätigt. Bei der Jahreshauptversammlung am Freitag im Gasthaus Hörhammer wurde Manfred Sellmaier jun. erneut zum ersten Vorsitzender gewählt. Seine beiden Stellvertreter bleiben Eduard Herrler und Marina Westermeier. Zudem standen Ehrungen für 40-jährige Mitgliedschaft an.

Zolling – Die Aktivitäten des Ortsverbandes im vergangenen Jahr bilanzierte Sellmaier noch vor den Wahlen. Ein politischer Abend zum Thema Innere Sicherheit habe stattgefunden. „Politisch“ sei es auch auf der Josefifeier zugegangen, bei dem Europaabgeordnete Angelika Niebler referierte. Schafkopfturnier und „After-Work-Party“ seien ebenfalls ein Erfolg gewesen.

Auch wenn sich so mancher am Anglizismus störe, so werde der Ortsverband das gesellige Zusammensein nach der Arbeit nicht umbenennen, beteuerte der Vorsitzende. Bayernweit würden diese Veranstaltungen, bei denen man mit Mandatsträgern ins Gespräch kommen könne, unter dem Begriff angeboten. „Das hat auch finanzielle Gründe für uns“, sagte Sellmaier. Denn das Logo stehe kostenlos zur Verfügung.

Der Bericht des Mandatsträgers, den Bürgermeister Max Riegler übernahm, informierte über die aktuellen Schwerpunkte in der Gemeindepolitik. Die Kanalbefahrungen im gesamten Gemeindebereich seien abgeschlossen. Derzeit würden von der Verwaltung Schadenspläne entwickelt. Der hohe Fremdwasseranteil in der örtlichen Kläranlage von über 40 Prozent sei ein deutlicher Hinweis darauf gewesen, dass das Kanalnetz saniert werden müsse. „Das wird uns einige Jahre beschäftigen“, kündigte Riegler an. Etwa 300 000 Euro jährlich flößen wohl auch in den nächsten Jahren in diesen Etatposten.

Eine wichtige Nachricht für die Bürger in Oberappersdorf gab es auch: Nach vielen Jahren der Vorplanungen werde heuer definitiv mit der Sanierung der Kläranlage begonnen. Die Baugenehmigung läge vor. „Schmerzthema“ sei immer noch das fehlende Bauland. Immerhin konnten jetzt im Flitzinger „Schlossfeld II“ zwölf Parzellen zur Bebauung frei gegeben werden.

Die Gemeinde Zolling sei bei jungen Familien beliebt, freute sich Riegler. Allerdings sei man als Kommune gefordert, ausreichend Kinderbetreuungsplätze zur Verfügung zu stellen. Der Bürgermeister machte auch schon einen „Schlenkerer“ in das Kommunalwahljahr 2020. Aus Altersgründen werde er nicht mehr zum Gemeindechef kandidieren. Jetzt sei der Ortsverband gefordert, die nötigen Weichen zu stellen. „Fangt’s schon frühzeitig damit an, die Zeit kommt schneller als man denkt“, gab Riegler zu bedenken.

Auch Sellmaier ermunterte die Ortsverbandsmitglieder (derzeit 79), sich Gedanken zu machen, ob sie sich einen Listenplatz für die Wahl zum Gemeinderat vorstellen könnten. Schatzmeister und Schriftführer wurden ebenfalls im Amt bestätigt. Gottfried Glatt wird die nächsten zwei Jahre die Finanzen verwalten und Maximilian Falkner das Protokoll erstellen. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurden Anton Hanrieder, Max Riegler, Georg Tafelmaier und Heinrich Wolf geehrt.

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