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Zum 80. Geburtstag machten alle ihre Aufwartung: Unser Bild zeigt (v.l.) Evelyn Reisinger, Seniorenreferentin der Gemeinde Zolling, Katarina und Wilhelm Wandl mit Tochter Melanie, Enkeltochter Janine und Urenkel Samuel. 

Das Tagblatt gratuliert

Wenn die „Uri“ kocht, wird’s „fantastisch“

Mein Leben war nicht einfach“, sagt Katarina Wandl aus Anglberg. „Aber ich bin zufrieden.“ Seit 33 Jahren wohnt die Jubilarin im Zollinger Ortsteil Anglberg. Im Kreise der Familie und der Nachbarn feierte sie am Dienstag ihren 80. Geburtstag.

Zolling/Anglberg – Geboren wurde Katarina Wandl in Montenegro. Ihre Eltern verlor sie bereits in der Kindheit. Die Mutter starb an einer Gehirnblutung und der Vater wurde während der Rückkehr aus dem Krieg erschossen. So musste sie gemeinsam mit der Schwester die Kindheit in einem Waisenhaus im heutigen Kroatien verbringen. Was nicht einfach war, erinnert sich die Jubilarin. „Das war ja damals alles kommunistisch mit entsprechendem Drill.“

Dank der Unterstützung einer Freundin fand sie später den Weg nach Deutschland. In Neufahrn lernte sie ihren Ehemann Wilhelm kennen, den sie 1975 in Neufahrn heiratete. 1984 ließ sich das Ehepaar im Ampertal nieder. Der Ehe entsprangen zwei Töchter und ein Sohn.

Katarina Wandl verdiente sich ihren Lebensunterhalt als Pächterin der Sportgaststätte in Haag. Auch in Nörting und in Inkofen war sie zwischendurch in der Gastronomie tätig. „Da gab es natürlich auch am Wochenende immer viel Arbeit.“ Ihrer ganz großen Leidenschaft, dem Tortenbacken, kommt sie heute noch gerne nach. Auch wenn gesundheitliche Probleme das manchmal erschweren. „Aber das Backen mache ich einfach sehr gerne“, sagt die Jubilarin und lacht. Und wenn die Familie nicht alles aufessen kann, dann würden einfach die Nachbarn beschenkt. „Die freuen sich darüber“, weiß die Jubilarin.

Ihren großen Garten mit Zierteich pflegt sie ebenfalls gerne. Besonders groß ist freilich die Freude, wenn Enkelin Janine mit Urenkel Samuel vorbeischaut. Natürlich gibt es dann auch immer etwas Leckeres zu Essen. „Fantastisch“ schmecke es, habe der Urenkel neulich seiner „Uri“ gesagt, erinnert sich die 80-Jährige. Wenn das kein Lob ist... 

Maria Martin

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