An der Nordseite des Allershausener Rathausplatzes soll die Elektroladesäule der Bürgerenergiegenossenschaft installiert werden.
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An der Nordseite des Allershausener Rathausplatzes soll die Elektroladesäule der Bürgerenergiegenossenschaft installiert werden.

Elektromobilität vorantreiben

Zolling bekommt E-Ladesäule - Kunden-Hotline unterstützt Benutzer

  • Andreas Beschorner
    VonAndreas Beschorner
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In Zusammenarbeit mit der Bürgerenergiegenossenschaft lässt auch Zolling eine E-Ladesäule installieren - und zwar am Rathausplatz.

Zolling – Auch Zolling macht mit: Das Ziel der Bürgerenergiegenossenschaft (BEG) Freisinger Land, die Elektromobilität im Landkreis weiter voranzutreiben, will man unterstützen. Deshalb hat der Gemeinderat das Angebot der BEG zur Errichtung einer E-Ladesäule mit zwei Ladepunkten angenommen. Auch der Standort wurde beschlossen: An der Nordseite des Rathausplatzes entlang der Moosburger Straße wird die Ladesäule installiert.

Wie schon in anderen Kommunen, die Mitglied bei der BEG sind, kommen nun auch in Zolling die Fahrer von Elektroautos in den Genuss einer öffentlichen E-Ladesäule. Dabei ist, und deshalb fiel die Zustimmung im Gemeinderat leicht, die Einrichtung für die Kommune kostenfrei. Eigentümer der Ladestationen und des Netzanschlusses ist die BEG, die auch den Betrieb gewährleistet. Die Gemeinde verpflichtet sich, den Betrieb der Ladesäule für zehn Jahre zu gewährleisten. Die Aufgabe der Kommune ist es, die Flächen zur Verfügung zu stellen.

Einstimmiger Beschluss im Gemeinderat

Was das angeht, hat man sich in Zolling darauf geeinigt, die Senkrechtparker entlang der Moosburger Straße in Höhe des Rathauses auszuwählen. Die Gemeinde installiert außerdem das Fundament für die Ladestationen und sorgt für einen geeigneten Rammschutz. Für den Netzanschluss selbst sind Kosten von 4750 Euro netto berücksichtigt. Sollten die tatsächlichen Kosten diese Summe überschreiten, ist zwischen der BEG und der Gemeinde über einen Baukostenzuschuss zu verhandeln.

Beliefert werden die Ladepunkte von der BEG mit Bürger-Strom. Die ist auch für die Funktionstüchtigkeit der Ladestation und die Überwachung des sachgemäßen Betriebs zuständig. Zudem richtet die BEG eine telefonische Kunden-Hotline ein, die an sieben Tagen pro Woche jeweils zwischen 7 und 22 Uhr besetzt ist. Und die Genossenschaft verpflichtet sich, jährlich einen Bericht zur Auslastung und Verfügbarkeit der Ladestationen zu erstellen.

All dem stimmte der Gemeinderat Zolling am Dienstag zu und beauftragte Bürgermeister Helmut Priller zum Abschluss eines entsprechenden Vertrags mit der BEG.

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