Ein traumhafter Tag bei traumhaftem Wetter: Melanie und Daniel Hibler aus Kratzerimbach haben am 13. Mai geheiratet. Dank der Corona-Lockerungen konnten Eltern und Geschwister dabei sein.
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Ein traumhafter Tag bei traumhaftem Wetter: Melanie und Daniel Hibler aus Kratzerimbach haben am 13. Mai geheiratet. Dank der Corona-Lockerungen konnten Eltern und Geschwister dabei sein.

Melanie und Daniel Hibler aus Kratzerimbach haben Ja zueinander gesagt

Die große Liebe im kleinen Kreis besiegelt

  • Andrea Beschorner
    vonAndrea Beschorner
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Eine romantische Hochzeit, die keine Wünsche offen lässt, in Zeiten von Corona zu feiern - geht das? Und wie das geht! Das haben Melanie und Daniel Hibler bewiesen.

Zolling - Ihren 25. Geburtstag wird Melanie Hibler, geborene Schreiner, nie vergessen, war es doch der Tag, an dem ihr Freund Daniel um ihre Hand anhielt: Bei einem selbstgekochten Dreigänge-Menü hat er Melanie gefragt, ob sie seine Frau werden möchte. Ihr kleiner Hund Jack überbrachte den Verlobungsring. Melanie sagte Ja.

Eltern und Geschwister durften bei der Trauung dabei sein

Am 13. Mai nun hat das Paar, das vor eineinhalb Jahren von Mainburg nach Kratzerimbach gezogen ist, im Standesamt Mainburg geheiratet. Da die Corona-Beschränkungen wegen sinkender Inzidenzen wenige Tag zuvor gelockert worden waren, konnten neben den Trauzeugen auch Eltern und Geschwister den großen Moment erleben – „mit Abstand und Maske natürlich, aber das war uns egal“, sagt Melanie Hibler. Was an diesem Tag noch möglich und dem frisch verheirateten Paar sehr wichtig war: „Wir konnten feiern – wenn auch nur im engsten Familienkreis, aber doch mit allem, was dazugehört.“ Und so gab es am 13. Mai im Haus der beiden einen Sektempfang, Kaffee, Kuchen und Abends ein schönes gemeinsames Essen. „Der einzige Unterschied zu einer Hochzeit jenseits von Corona war wirklich der, dass nicht so viele Menschen dabei sein konnten“, erzählen die beiden. Und dennoch: Zahlreiche Freunde und Verwandte haben es sich nicht nehmen lassen, ein Teil dieses besonderen Tages für die beiden zu sein. Sie ließen ihnen auf unterschiedlichen Wegen Geschenke, Glückwünsche, Überraschungen und Botschaften zukommen.

Schöner hätten wir es uns nicht vorstellen können.

Melanie Hibler über ihre Hochzeit in Zeiten von Corona

„Wir und alle haben einfach das Beste draus gemacht“, so die Bilanz der jungen Braut am Ende des Tages. Und am Ende war alles perfekt, so perfekt, dass man sich einig war: „Schöner hätten wir es uns nicht vorstellen können.“ Sein übriges dazu beigetragen hat sicherlich auch das Wetter: Den ganzen Tag über strahlte die Sonne von einem weiß-blauen Himmel mit dem glücklichen Brautpaar um die Wette.

Jack spielte eine tragende Rolle beim Antrag, den Daniel Hibler seiner Melanie gemacht hat.

Eines fehlt noch, nämlich ihre Kennenlerngeschichte: „Wann wir uns kennengelernt haben, ist schwierig zu sagen – eigentlich kennen wir uns über die Freundschaft unserer Brüder und unserer Eltern schon von klein auf“, erinnern sie sich zurück. Von der fünften Klasse an sind sie in die gleiche Klasse am Gabelsberger-Gymnasium in Mainburg gegangen. Und in der elften Klasse dann – vor neun Jahren – hat es gefunkt. Die gemeinsame Schulzeit haben sie lange hinter sich gelassen. Beruflich gehen sie getrennte Wege – Melanie als Grundschullehrerin und Daniel als Entwicklungsingenieur.

Worauf sich die beiden jetzt besonders freuen: „Auf unsere kirchliche Hochzeit in einem Jahr. Dann hoffentlich können all unsere Liebsten persönlich dabei sein.“

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