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Fleißig für den Nachwuchs geradelt: Zolling unterstützt Vereine durchs Stadtradeln

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Von: Andreas Beschorner

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Zwei Radler
Fleißig gestrampelt sind die Zollinger. Symbolbild © Nicolas Armer

Es war eine gelungene Premiere: Zolling hat sich zum ersten Mal am Stadtradeln beteiligt - und ordentlich Strecke gemacht. Davon profitieren jetzt die Vereine.

Zolling – Rathauschef Helmut Priller ist stolz – stolz auf das, was die Zollinger Bürger bei der Stadtradel-Aktion, an der die Gemeinde dieses Jahr zum ersten Mal teilgenommen hat, geleistet haben. Denn nach der Gesamtzahl der geradelten Kilometer belegte die Gemeinde Zolling mit 79 766 geradelten Kilometern hinter den wesentlich größeren Kommunen Freising und Moosburg Platz drei. Umgerechnet auf die Einwohnerzahl liegt man mit 16,35 Kilometern sogar landkreisweit auf Platz eins. 483 Teilnehmer in 43 Teams haben zu diesem Erfolg beigetragen.

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All das waren Bürgermeister Priller und dem Gemeinderat in der Sitzung am Dienstag gleich mehrere Ehrungen wert. So wurden zunächst die drei Teams ausgezeichnet, die die meisten Kilometer pro Kopf erradelt hatten: Den ersten Platz erreichte das „CF energetic Wasserteam“, das es mit fünf Mitgliedern auf 2204 Kilometer brachte (also 441 Kilometer pro Kopf schaffte), Platz zwei ging an „Starke Pflege Zolling“ (sechs Mitglieder, 2491 Kilometer und somit 451 Kilometer pro Kopf). Platz drei erradelte sich „Team Hängematte“ mit 382 Kilometer pro Kopf (bei sechs Teammitgliedern und 2293 Kilometern). Die drei Preise für die Teams, die die meisten Kilometer gestrampelt waren, gingen an „S’Zollinger Theater“, dessen 22 Teammitglieder 7376 Kilometer weit in die Pedale traten, gefolgt vom 27-köpfigen „Team Physio on tour“, das es auf 6004 Kilometer brachte, und der SpVgg Zolling, die mit 24 Mitgliedern 4913 Kilometer absolvierte. Für alle gab es Urkunden – vor allem auch für den Mann, der die Idee zur Teilnahme und als Organisator einen riesigen Anteil an dem Erfolg hatte: Ewald Roddewig.

Fünf Cent für jeden Kilometer

Ihm ist es deshalb auch mit zu verdanken, dass die Jugendarbeit in Zollinger Vereinen von der Aktion Stadtradeln profitiert: Denn der Gemeinderat hatte beschlossen, nicht nur die Überschüsse aus dem Schnelltestzentrum (abzüglich der 10 000 Euro-Spende an Navis) der Jugendarbeit zukommen zu lassen, sondern für jeden geradelten Kilometer fünf Cent auszuzahlen, um auch so die Nachwuchsarbeit in Vereinen zu fördern.

Von 35 Vereinen im Gemeindegebiet leisten 16 Jugendarbeit, 1165 Jugendliche wurden der Gemeinde insgesamt gemeldet. Und so wurden die knapp 4000 Euro aus der Stadtradel-Aktion ebenso wie die 22 670 Euro Gewinn aus dem Schnelltestzentrum abgestuft nach der Zahl der Jugendlichen an die Vereine ausgezahlt. Über 9322 Euro kann sich beispielsweise die SpVgg Zolling freuen, 7452,23 Euro gehen an den SVA Palzing. Am anderen Ende der „Nahrungskette“ sieht es so aus: Für je einen Jugendlichen erhalten die FFW Oberappersdorf und der Schützenverein Ampertal Zolling jeweils 27,82 Euro.

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